Bild: Altdöberner See 2005, © burts/wikipedia, CC-by-sa 3.0

Zur Antwort der Bundesregierung auf ihre Fragen über die Pläne der bundeseigenen LMBV zur Einleitung von Eisenhydroxid-Schlamm in den Altdöberner See, erklärt die Brandenburger Bundestagsabgeordneten Annalena Baerbock:

„Die Frage der Eisenhydroxid-Endlagerung im Altdöberner See spielt für die Bundesregierung offensichtlich keine Rolle. Die Antwort der Bundesregierung macht erneut deutlich, dass vor dem Problem der Spreeverockerung nach wie vor die Augen verschließt. Der für die Bundesregierung antwortende Parlamentarische Staatssekretär Kampeter  berief sich in der heutigen Fragestunde ausschließlich auf Informationen der LMBV-Geschäftsführung. Die Fragestunde unterstreicht, dass es für die Verklappungspläne keine wirkliche ökologische Abwägung gibt, sondern hier der vermeintlich günstigste Weg gewählt werden soll, die dreckigen Folgen des Tagebaus zu verklappen. Auf die Frage, warum die Deponierung für die zur Verklappung geplanten Schlammmengen nicht in Frage kommt, gab es ebenso wenig eine Antwort, wie auf das vorgetragene Kostenargument. Damit ignoriert die Bundesregierung nicht nur die berechtigten Interessen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort sondern verschleiert die möglichen Langzeitfolgen und -kosten der geplanten Eisenhydroxid-Endlagerung.“

Hier der Link zur Fragestunde: http://dbtg.tv/fvid/4769138

Die Lausitzer Rundschau hat über die Thematik und die neu gegründete Bürgerinitiative berichtet: zum Artikel

Zur Bürgerinitiative: http://altdoeberner-see.de/


Bild: Altdöberner See 2005, © burts/wikipedia, CC-by-sa 3.0

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