Bis Ende August kamen in Brandenburg über 10.000 Asylsuchende an, die unter anderem auch in Zossen untergebracht werden. Am 19. September fand in der Stadt im Landkreis Teltow-Fläming ein Begegnungsfest unter dem Motto „Multi-Kulti-Come-Together“ statt. Rund 15 Initiativen aus Zossen und Königs Wusterhausen aber auch Jüterbog, Luckau oder Baruth folgten der Einladung des Vereins Haus der Demokratie Zossen e.V. und der Flüchtlingshilfe Zossen.

In einer Podiumsdiskussion, an der auch ich teilnahm, ging es sowohl darum, Wissenstransfer über gute Projekte und Abläufe zu gestalten, als auch weitere Unterstützungsmöglichkeiten durch die Politik auszuloten. So wurden sowohl die Themen Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit  als auch der Versicherungsschutz für Ehrenamtliche diskutiert. Denn viel zu oft liegt die Last der Arbeit auf den Schultern ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer – diese müssen natürlich wissen, wie es im Falle einer Verletzung oder eines Schadens aussieht. Doch es wurde klargestellt: Ehrenamtliche sind auch in Flüchtlingsinitiativen unfall- und haftpflichtversichert!

Die rund 300 Besucherinnen und Besucher des Fests, darunter viele Flüchtlinge, konnten sich am Buffet mit verschiedenen kulinarischen Köstlichkeiten aus den Heimatländern der Flüchtlinge bekannt machen. Die Kinder hatten beim Kinderschminken oder auf der Hüpfburg großen Spaß. Auch die Erwachsenen kamen bei Livemusik und vielfältigen Gesprächen nicht zu kurz. Vielen Dank auch von mir an dieser Stelle an die Organisatorinnen und Organisatoren: So geht Willkommenskultur!

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