Mit einem Demokratiefest hat Neuruppin erneut ein Zeichen gegen den Rechtsextremismus gesetzt. Bis zu 2000 Menschen besuchten die Veranstaltung «Demokratie im Quadrat – schöner leben ohne Nazis» in der Innenstadt. Besonders erfreulich war, dass sich auf diesem Fest unter den knapp 60 Initiativen auch viele lokale Vereine und Verbände, wie die Freiwillige Feuerwehr oder Sportvereine, präsentierten. Dieser zivilgesellschaftliche Zusammenschluss gegen Rechts, der in den letzten Jahren vor allem Dank der lokalen Bürgerinitiativen aber auch dem endlich eingesetzten Schulterschluss aller Parteien, zustande gekommen ist, ist für mich eine der größten Errungenschaften der letzten 20 Jahre. Denn wer Fremde demütige und verfolge, wer Behinderte und Obdachlose angreife, wer Menschen aus der Gesellschaft ausgrenze, der rüttele anden «Grundfesten unserer Kultur und unserer Gesellschaftsordnung», wie es Landesbischof Dröge in Neuruppin treffend formulierte. Ohne Toleranz und Respekt ist ein friedliches und demokratisches Zusammenleben nicht möglich.

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