Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

Katja Dörner, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Annalena Baerbock, Mitglied im Familienausschuss, erklären zum Datenreport 2018 „Wie leben Kinder in Deutschland?“ von WZB und Statistischem Bundesamt:

„Der Sozialbericht kommt zum wiederholten Male zum ernüchternden Ergebnis, dass die Situation von Kindern in Deutschland weiterhin in vielen Bereichen ihres Lebens, zentral von der finanziellen Situation ihres Elternhauses abhängig ist. Seit 10 Jahren stagniert der Anteil an armutsgefährdeten Kindern auf hohem Niveau. Für diese Kinder bedeutet das weniger Freizeitaktivitäten, häufig eine schlechtere Gesundheit, weniger Bildungschancen, weniger Teilhabe an der Gesellschaft. Beschämend dabei ist, dass Alleinerziehende und Kinder mit Migrationshintergrund überproportional stark armutsgefährdet sind.

Dabei hat sich Deutschland mit der Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention verpflichtet, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen Kindern ein gutes Aufwachsen und Teilhabe an der Gesellschaft ermöglicht wird, unabhängig vom Elternhaus. Wir fordern daher mehr Investitionen in die frühkindliche Bildung, endlich eine Kindergrundsicherung und gute ausgestattete Schulen, damit dieser Kreislauf endlich unterbrochen wird.“

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