Annalena Baerbock und Laura Hofmann

Auch die Teilnahme an Planspielen ist möglich: Laura aus Frankfurt übernahm Anfang Juni 2014 für vier Tage die Rollen einer Abgeordneten.

Jugend im Parlament - Laura Hoffmann und Annalena Baerbock MdB

Jugend im Parlament – Laura Hoffmann und Annalena Baerbock MdB

Vom 31. Mai  bis 3. Juni fand im Bundestag die Veranstaltung „Jugend und Parlament“ statt. 315 Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet, die von Mitgliedern des Bundestages nominiert wurden, haben in einem Planspiel das parlamentarische Verfahren nachgestellt. Die Teilnehmer übernahmen für vier Tage die Rollen von Abgeordneten und simulierten vier Gesetzesinitiativen.

Die bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete Annalena Baerbock hatte die Frankfurter Abiturientin Laura Hoffmann eingeladen, an dieser Erfahrung teilzunehmen. Diese schlüpfte per Los für vier Tage in die Rolle der 47jährigen Mirjam Griebenrath, einer verheirateten Chemikerin mit 2 Kindern aus Frankfurt am Main, die Mitglied der fiktiven „Christlichen Volkspartei“ war.
Die Jugendlichen im Alter von 16 bis 20 Jahren lernten in dem Planspiel die Arbeit der Abgeordneten kennen – in Landesgruppen, Fraktionen, Arbeitsgruppen und Ausschüssen. Bei der abschließenden Debatte im Plenarsaal traten 48 Redner aus allen Spielfraktionen ans Pult, darunter auch Laura Hoffmann (Video „Zweite und Dritte Lesung“, ab min 2:30), und versuchten, Mehrheiten für ihre politischen Anliegen zu gewinnen. Zur Debatte standen Entwürfe zur „Einführung einer regelmäßigen Überprüfung der Fahrerlaubnis bei älteren Verkehrsteilnehmern“, zur „Regelung des Ausbaus von Windkraftanlagen an Land“, zur „Mandatierung eines Bundeswehreinsatzes in der Republik Sahelien“ sowie „zur Verbesserung der Transparenz und Kontrolle persönlicher Daten in digitalen Medien“.

Das Planspiel dient dazu, den Weg der Gesetzgebung für Jugendliche und junge Erwachsene nachvollziehbar zu machen. Dazu übernehmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Rollen fiktiver Abgeordneter. Mit neuem Namen, neuer Biographie und neuer politischer Gesinnung ausgestattet werden sie vier fiktive Gesetzesentwürfe durch das Gesetzgebungsverfahren bringen. Um den Jugendlichen das Hineinversetzen in ihre neuen Rollen zu erleichtern, erhalten sie Rollenprofile zugelost, die die zu spielenden Personen beschreiben und deren politische Prioritäten skizzieren.

Laura schrieb über ihre Erfahrungen in der MOZ. Den Artikel können Sie hier nachlesen.

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