Einladung: „Verwundete Erde“ – 30 Jahre Tschernobyl

Am 11. März dieses Jahres jährt sich der verheerende Atomunfall im japanischen Fukushima zum fünften Mal. Am 26. März vor 30 Jahren explodierte das sowjetische Atomkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine. Ich lade deshalb Interessierte zu einer Filmvorführung „Verwundete Erde“ mit anschließender Diskussion zum Stand der Atompolitik in Deutschland und Europa ein.

Film + Diskussion „Verwundete Erde“ – 30 Jahre Tschernobyl

Donnerstag, 10. März, 19 Uhr

Eltern-Kind-Treff Oranienburg,

Kitzbüheler Str. 1 a, 16515 Oranienburg

Folgende Fragen sollen zur Sprache kommen: Wie weit ist eigentlich der deutsche Atomausstieg vorangekommen? Wie halten es die anderen Staaten in Europa und der Welt damit? Wann kann man Atommüll endlich über Generationen sicher lagern?Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Grün macht Appetit“ lädt die Brandenburger Bundestagsabgeordnete Annalena Baerbock zu einem Filmabend über den
Super-GAU von Tschernobyl ein. Vor 30 Jahren explodierte das Atomkraftwerk Tschernobyl in der heutigen Ukraine und ließ die Gefahr der Atomenergienutzung für viele Menschen in Europa spürbar werden. Als Konsequenz daraus leitete Deutschland unter maßgeblichem Einfluss von Grünen und Anti-Atom-Bewegung gut 15 Jahre später den Ausstieg aus der Atomkraft ein.

Wo stehen wir heute in Sachen Atomausstieg? Wie halten es die anderen Staaten in Europa und der Welt damit? Wann kann man Atommüll endlich über Generationen sicher lagern? Diese und andere Fragen wollen wir mit Ihnen diskutieren.

Zum Film „Verwundete Erde“
Die Geschichte beginnt im April 1986 in der Nähe der Stadt Prypjat, kurz vor der Explosion. Der kleine Valery und sein Vater Alexei, ein Physiker aus dem Kraftwerk, pflanzen einen Apfelbaum auf der Wiese. Anya und Piotr feiern auf einer idyllischen Lichtung ihre Hochzeit. Doch plötzlich wird die Hochzeit unterbrochen, denn Piotr, Feuerwehrmann, wird zu einem ausgebrochenen Feuer gerufen… Der Film zeigt auf beeindruckende Weise verschiedene Schicksale und den Umgang mit der Angst vor der radioaktiven Belastung.

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