Schriftzug "#COP21 Klimajahr 2015"

Enzyklika „Laudato Si“

im Juni 2015 sorgte Papst Franziskus mit seiner Enzyklika „Laudato Si“ für Aufsehen. Denn diese Enzyklika ist ein eindringlicher Aufruf zum Kampf gegen die Klimakrise. Sie stärkt Umweltschützerinnen und Umweltschützern den Rücken und nimmt Politik und Wirtschaft in die Pflicht. In deutlichen Worten mahnt Papst Franziskus zur Abkehr von einer ausbeuterischen Wirtschaftsweise, die unsere natürlichen Lebensgrundlagen zerstört und die Armut in der Welt vergrößert. Dieser Appell verdient es, bei den Menschen aller Glaubensrichtungen und Weltanschauungen Gehör zu finden.

Ich möchte Ihnen in Ergänzung → zur Enzyklika im pdf-Format auch folgenden Artikel auf klimaretter.info ans Herz legen:

klimaretter.info, 18.06.2015. Papst: „Spirale der Selbstzerstörung“

Mit seiner Umweltenzyklika steigt Papst Franziskus in die Klimadebatte ein – bis ins Detail. Er erkennt den wissenschaftlichen Konsens an, dass der Mensch die Hauptursache des Klimawandels ist, er fordert den Ausbau der Erneuerbaren, lehnt aber Emissionshandelssysteme ab. Die würden nur Spekulation fördern.

„Füllet die Erde und macht sie euch untertan“ (Genesis 1,28). Diesen Bibelsatz hat die Menschheit in den Augen von Papst Franziskus falsch verstanden. Mit seiner Enzyklika „Laudato Si“ verweist Franziskus auf einen Lobgesang seines Namenspatrons Franz von Assisi. Dort ist die Erde nicht Untertan: „Unser gemeinsames Haus ist wie eine Schwester. Diese Schwester schreit auf wegen des Schadens“ – des Schadens, den die Menschheit ihr zufügt. Um dieses Leid zu beenden, richtet der Papst sein Rundschreiben ausdrücklich nicht nur an die Katholiken der Welt, sondern an „jeden Menschen, der auf diesem Planeten wohnt“, und lädt „zu einem neuen Dialog ein über die Art und Weise, wie wir die Zukunft unseres Planeten gestalten“…

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