Foto: Team Baerbock

Vom 23. bis 26. Juni fand im Bundestag die Großsimulation „Jugend und Parlament“ statt. 355 Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet, die von Mitgliedern des Bundestages nominiert wurden, stellten in einem Planspiel das parlamentarische Verfahren nach. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer übernahmen für vier Tage die Rollen von Abgeordneten und werden vier Gesetzesinitiativen simulieren. In diesem Jahr konnte ich Victoria Lippert, eine 18jährige Schülerin des Frankfurter Karl-Liebknecht-Gymnasiums, einladen, an dieser Erfahrung teilzunehmen. Victoria ist eine sehr offene und politikinteressierte Schülerin, die sich auf beeindruckende Weise noch neben der Schule vielfältig ehrenamtlich und sozial engagiert.
Das Planspiel dient dazu, den Weg der Gesetzgebung für Jugendliche und junge Erwachsene nachvollziehbar zu machen. Dazu übernehmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Rollen von zufällig zugeordneten, fiktiven Abgeordneten. Mit neuem Namen, neuer Biographie und neuer politischer Gesinnung ausgestattet, brachten sie fiktive Gesetzesentwürfe durch das Gesetzgebungsverfahren. Um den Jugendlichen das Hineinversetzen in ihre neuen Rollen zu erleichtern, erhalten sie Rollenprofile zugelost, die die zu spielenden Personen beschreiben und deren politische Prioritäten skizzieren. Die Jugendlichen lernten so die Arbeit von uns Abgeordneten kennen – in Landesgruppen, Fraktionen, Arbeitsgruppen und Ausschüssen. Bei der abschließenden Debatte im Plenarsaal traten Redner und Rednerinnen aus allen Spielfraktionen (Bewahrungspartei (BP), Partei für Gerechtigkeit (PG) und Partei für Engagement und Verantwortung (PEV)) ans Pult und versuchten, Mehrheiten für ihre politischen Anliegen zu gewinnen.

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.