Fachgespräche

Tagebau Garzweiler, Bild: Bert Kaufmann/flickr, CC BY 2.0

28.11.2016

Mit der Zustimmung zum Pariser Klimaschutzabkommen hat Deutschland de facto den Ausstieg aus der Kohleverstromung beschlossen. Dabei ist auch die Sanierung und Rekultivierung der Mondlandschaften in den Braunkohleabbaugebieten eine Herkulesaufgabe. Verantwortlich dafür sind die Kohlekonzerne – und das muss ohne Wenn und Aber auch so bleiben. Denn zu häufig bleibt der Steuerzahler auf hohen Folgekosten […]

Steffi Lemke MdB, Annalena Baerbock MdB, Heike Vesper vom WWF, Arndt Meyer-Vosgerau vom Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer sowie Katja Frieler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung beim Fachgespräch

03.11.2016

Mit dem Pariser Klimaabkommen wurde beschlossen, dass die Erderwärmung deutlich unter 2 Grad begrenzt werden muss, da es sonst zu irreversiblen Auswirkungen für Mensch und Natur kommt. Eine dieser Auswirkungen ist bereits heute in katastrophaler Weise akut, nämlich die Erwärmung und Versauerung der Meere. Die Folge ist ein massives Korallensterben, wie beispielsweise im Great Barrier Reef, dem größten Korallenriff der Erde. Weite Teile des Riffs sind ausgebleicht. Das dort ansässige Leben ist gänzlich verschwunden. Die globale Erwärmung hat Folgen für das Ökosystem Ozean, die Fischerei und alle Menschen, nicht nur jene an der Küste.

Im Rahmen des Fachgesprächs „Klimakrise im Meer“ widmete sich die Grüne Bundestagsfraktion am 01.11.2016 zusammen mit ExpertenInnen aus Klimaforschung und Naturschutz dem Zustand der Meere in Zeiten der Klimakrise und diskutierte, was getan werden kann und muss, um diesem Problem zu begegnen.

TeilnehmerInnen diskutieren beim Fachgespräch Divestment am 25.10.2016

02.11.2016

Nach dem Pariser Klimaabkommen ist klar: Die Bundesrepublik muss den Kohleausstieg schleunigst einleiten, wenn sie es mit dem dort beschlossenen Ziel, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen, ernst meint. Mit dem derzeitigen Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung wird das nicht gelingen. Es ist also viel zu tun, um Paris gerecht zu werden. Ein positives Signal kommt dabei von der Divestment-Bewegung, die international an Dynamik dazugewinnt. Ziel der weltweiten Bewegung ist es, dass öffentliche Gelder aus der fossilen Brennstoffindustrie abgezogen werden.

Im Rahmen des Fachgesprächs „Divestment: Baustein nachhaltiger Politik“ hat die Grüne Bundestagsfraktion deshalb am 25.10.2016 den Blick zusammen mit Vertreter*innen von Zivilgesellschaft, Kommunen und Städten darauf gelenkt, wie in Deutschland divestiert werden kann. Denn wie es die Vorsitzende des Umweltausschusses Bärbel Höhn in ihrer Einleitung forderte: „Im Kontext von Paris und einer möglichen „Carbon Bubble“ sollten öffentliche Fonds in Deutschland divestieren. Die verfehlte Klimaschutzpolitik der Bundesregierung hat Divestment zu einem wichtigen Baustein nachhaltiger Politik gemacht!“.

27.04.2016

Quecksilber schadet der Gesundheit. Doch noch immer stoßen Deutschlands Kohlekraftwerke über sieben Tonnen jährlich aus. Die USA – wahrlich kein Hort des Umweltschutzes – zeigen wie es geht: Dort gelten strenge Quecksilbergrenzwerte. Laut einer aktuellen dürfte in Deutschland lediglich noch ein Steinkohlekraftwerk laufen, würden hierzulande die gleichen Grenzwerte gelten. Schon heute ist es technisch möglich, […]

30.04.2015

Am 24. April veranstaltete die Grüne Bundestagsfraktion ein öffentliches Fachgespräch zur Thematik der „Carbon Bubble“. Die drei gastgebenden Abgeordneten Bärbel Höhn (Vorsitzende des Umweltausschusses), Annalena Baerbock (klimapolitische Sprecherin) und Dr. Gerhard Schick (finanzpolitischer Sprecher) hatten dazu eine Reihe von ExpertInnen eingeladen.