Wirtschaft und Green New Deal

Foto: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN@flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

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Komplizierter Begriff, einfacher Gedanke: Die derzeitige dreifache Krise zeigt uns, dass wir so wie bisher nicht weiter wirtschaften können. Wir befinden uns inmitten einer Transformationskrise des Kapitalismus und sind zugleich mit einer Klima- und weltweiten Hungerkrise konfrontiert. Wir können nicht länger ignorieren, dass dies Konsequenzen unseres Wirtschaftens und Arbeitens sind. Wir müssen nicht nur die Symptome dieser Krisen bekämpfen, sondern unserer Wirtschaft und unserem gesellschaftlichen Leben ein neues Fundament geben. Es geht darum, die Weichen Richtung Zukunft zu stellen. Unsere Antwort  lautet: Green New Deal – ökologisches und soziales Wirtschaften.

Unser Green New Deal basiert auf der Verabredung, nicht auf Kosten anderer zu leben. Ökologie und Ökonomie gehören zusammen: der globale Kapitalismus und die Finanzmärkte müssen sozial und ökologisch verträglich reguliert werden, die Armutsbekämpfung muss in den Mittelpunkt internationaler Politik gestellt werden und der Rückfall in Protektionismus und Nationalismus muss verhindert werden. Chancengleichheit und soziale Teilhabe müssen zudem durch massive Investitionen in Bildung, in berufliche Qualifizierung und öffentliche Institutionen, verbessert werden.

21.11.2016

Nach der Klimakonferenz in Marrakesch fordert die Brandenburger Bundestagsabgeordnete und Sprecherin für Klimapolitik von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Annalena Baerbock mehr Engagement der Landesregierung Brandenburg für eine Transformation der Lausitz: „Die Klimakonferenz in Marrakesch hat gezeigt, dass die globale Energiewende Fahrt aufnimmt. Viele Länder ziehen beim Ausbau der erneuerbaren Energien mittlerweile an Deutschland vorbei. Die Weltgemeinschaft […]

Windräder werden aufgebaut.

16.11.2016

Zur Rede von Barbara Hendricks auf der COP 22 erklären Annalena Baerbock, Sprecherin für Klimapolitik und Bärbel Höhn, Vorsitzende des Umweltausschusses: „Die Klimakonferenz ist die erste „Action-Conference“ und die Umsetzung des Pariser Abkommens steht im Mittelpunkt. „Time for action“ heißt aber auch, dass es nun konkrete Maßnahmen braucht. Es ist wichtig, dass Bundesumweltministerin Hendricks mit […]

Flagge der Europäischen Union

15.11.2016

Zu bekannt gewordenen Richtlinien- und Verordnungsvorschlägen des sogenannten EU-Energie-Winterpakets erklären Annalena Baerbock, Sprecherin für Klimapolitik, und Julia Verlinden, Sprecherin für Energiepolitik: Das Winterpaket vermittelt den Eindruck: Die EU-Kommission unter Präsident Juncker mit den Energie- und Klima-Kommissaren Šefčovič und Cañete will die Zeit zurückdrehen und die Energiewende rück abwickeln. Die Kommission versäumt mit ihren Entwürfen, die […]

14.11.2016

Ein Jahr nach der wegweisenden Klimakonferenz von Paris geht der Nachfolger, die COP22 in Marrakesch heute in die zweite Woche. Was heraussticht: Der Kampf für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit wird zunehmend auf dem Feld der Finanz- und Haushaltspolitik ausgetragen. Investitionen sollen umgeleitet werden von klimaschädlichen in nachhaltige und klimafreundliche Bereiche. Zur Erreichung der Pariser Klimaziele und der Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs).
Die wichtigsten Instrumente dafür: Transparenz in die Finanzmärkte bringen und damit aufzeigen, welche ökologischen und sozialen Auswirkungen Kapitalanlagen und Investments haben. In unserem Autor*innenpapier stellen wir (Annalena Baerbock, Reinhard Bütikofer, Anna Cavazzini, Georg Kössler, Christian Bothe) die Eckpunkte dieser Finanzwende vor und zeigen auf, was global, auf europäischer, auf Bundes-, oder auch kommunalen Ebene dafür getan werden kann.