Kohle

Die Kohleverbrennung ist einer der größten CO2-Emittenten in Deutschland. Europaweit verbrennt Deutschland für seine Stromerzeugung mehr Kohle als jedes andere Land, sieben der zehn dreckigsten Kohlekraftwerke Europas sind nach wie vor bei uns, darunter die Brandenburger Kraftwerke Jänschwalde und Schwarze Pumpe. Das muss sich nicht nur aus Gründen des Klimaschutzes ändern. Deshalb setze ich mich mit zahlreichen Initiativen für einen festgelegten Abschaltplan, für ein vorgezogenes Enddatum der Kohleverstromung und einen Strukturwandel der Reviere hin zu Erneuerbare-Energien-Regionen ein.

Den Kohleausstieg einleiten, den Strukturwandel aktiv gestalten

Durch die Verbrennung von Kohle werden große Mengen an CO2 freigesetzt. So heizen wir das Klima auf. ©Kohleatlas, BUND/Heinrich-Böll-Stiftung

Durch die Verbrennung von Kohle werden große Mengen an CO2 freigesetzt. So heizen wir das Klima auf.

Die Kohlekommission hat einen „Fahrplan für den Kohleausstieg“ vorgelegt. Dieser muss nun vollständig umgesetzt werden. Das bedeutet für die Braunkohleregionen, insbesondere die Lausitz, jetzt Alternativen auf den Weg zu bringen. Dazu gehören die Förderung von Weiterentwicklungspotenzialen, schnelleres Internet und eine bessere Verkehrsanbindung. Nur so kann es gelingen, die Betroffenen in den Regionen rechtzeitig mitzunehmen für die Zeit nach der Kohle. Erst dann zu handeln, wenn die Tagebaue stillgelegt werden, ist zu spät.

Lesen Sie im Folgenden die aktuellsten Berichte, Pressemitteilungen und Initiativen rund um das Thema Kohle.

Weltkugel in zwei geöffneten Händen

15.11.2017

Die Rede von Bundeskanzlerin Merkel auf der Klimakonferenz in Bonn war eine Enttäuschung und verpasste Chance, beim Klimaschutz endlich anzupacken. Es ist ein trauriges Schauspiel, dass die viertgrößte Industrienation daran zu scheitern droht, den Energie- und Wirtschaftssektor zukunftsfit und klimafreundlich zu machen. Auf der COP zieht Merkel alte Kamellen aus dem Hut und wiederholt das, […]

15.11.2017

Die Brandenburger Bundestagsabgeordnete und Sondiererin Annalena Baerbock sieht die grüne Verhandlungsposition zum Kohleausstieg in den Sondierungen mit Union und FDP auf Bundesebene durch eine aktuelle Umfrage der Märkischen Allgemeinen Zeitung gestärkt. Auch die Forderungen nach finanzieller Unterstützung aus der Region begrüßt die Grüne Unterhändlerin. „Dass sich jetzt eine deutliche Mehrheit der Brandenburgerinnen und Brandenburger für […]

13.11.2017

Während in Bonn an Regelungen zur Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens gearbeitet wird, sperren sich Union und FDP in den Jamaika-Sondierungen immer noch gegen effektive Klimaschutzmaßnahmen. Dabei haben die Einwände von FDP und Union weder Hand noch Fuß. Am 11.11.2017 haben deshalb Anton Hofreiter und ich im causa-Debattenmagazin des Tagesspiegels die Argumente von FDP und Union Stück […]

Kraftwerk in der Dämmerung

11.11.2017

Zum Verzicht des federführenden Bundesumweltministeriums auf eine Klage gegen die strengeren Grenzwerte für Quecksilber, Stickoxid und Feinstaub, welche die EU Ende Juli beschlossen hatte, sagt die Klimapolitikerin der Grünen Annalena Baerbock: „Der Verzicht auf die Klage ist überfällig. Es wäre vollkommen abstrus gewesen, hätte die Bundesregierung sich gegen die Mehrheitsentscheidung der europäischen Mitgliedstaaten gestellt und […]

01.11.2017

Am 31.10. habe ich im Tagesspiegel unter dem Titel „Die FDP muss sich zwischen Paris und Trump entscheiden“ klargestellt, warum Jamaika ohne einen Kohleausstieg nichts wird: Lesen Sie das gesamte Interview hier auf tagesspiegel.de oder im Folgenden im Volltext. Grünen-Unterhändlerin über Jamaika: „Die FDP muss sich zwischen Paris und Trump entscheiden“ Frau Baerbock, bei den Gesprächen mit […]