Die Dakota-Access-Pipeline gehört wohl zu den umstrittensten Energieprojekten in den USA. Zu Recht, denn die Öl-Pipeline soll auch durch heiliges Gebiet der Standing Rock Sioux führen. Die geplante Pipeline schädigt damit nicht nur Klima, Umwelt und Gesundheit, sondern auch das kulturelle Erbe der amerikanischen Ureinwohner.

Während der ehemalige US-Präsident Barack Obama dem Projekt eine Absage erteilte, hat es Donald Trump per Präsidentenerlass wiederbelebt. Die Pipeline führt steht in krassem Widerspruch zu international beschlossenen Bemühungen für mehr Klimaschutz und zur Verwirklichung der Nachhaltigen Entwicklungsziele der UN (SDGs). Sie trägt auch ein hohes finanzielles Risiko, denn der Wandel hin zu einer emissionsfreien Wirtschaft ist in vollem Gange und verwandelt Großprojekte der fossilen Energie-Infrastruktur in Fehlinvestitionen.

Auch die Bayerische Landesbank beteiligt sich an der Pipeline. Das haben meine grünen Kollegen und ich zum Anlass für einen öffentlichen Brief genommen, um gegen die Finanzierung der Pipeline zu protestieren. Auch für Bayern gelten bei der Umsetzung der Klimaziele keine Ausnahmen, deshalb fordern wir die Bank auf, sich nicht an der Finanzierung der Öl-Pipeline zu beteiligen.

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