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Anlässlich des internationalen Kindertages erklärt die brandenburgische Bundestagsabgeordnete Annalena Baerbock:

„Am internationalen Kindertag stehen Kinder im Mittelpunkt, aber ihre Rechte müssen auch an jedem anderen Tag gelten. Dafür müssen Kinderrechte endlich ins Grundgesetz. In allen Angelegenheiten, die Kinder betreffen, muss ihr Wohl vorrangig berücksichtigt werden. Schutz vor Armut, Zugang zu Bildung, aber auch eine gesunde Umwelt und das Recht auf Orte zum Spielen oder Sport treiben gehören dazu.

Die Kinderarmut verharrt in Deutschland auf einem hohen Niveau – damit wird tausenden Kindern die Chance auf einen guten Start ins Leben genommen. Auch für einen umfassenden Kinderschutz brauchen Kinder und Jugendliche eigene starke und unabhängige Rechte. Kinder haben ein Recht darauf beteiligt zu werden und sich zu beschweren. Sie haben ein Recht darauf vor Gewalt, Verwahrlosung und Missbrauch geschützt zu werden – und das unabhängig von der örtlichen Kassenlage. Deshalb müssen Jugendämter für ihre sensible Arbeit angemessen ausgestattet sein und Kinder in gerichtlichen Verfahren gestärkt werden.

Kinderrechte gehören jeden Tag in den Mittelpunkt. Damit kein Kind ohne Mittagessen auf dem Schulhof sitzen muss, kein Spielplatz wegen Lärmbelästigung geschlossen wird und kein Kind wegen klammer Kassen nicht umfassend vor Missbrauch geschützt wird.“

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