ein geflüchtetes syrisches Mädchen hält einen Rucksack und schau schüchtern in die Kamera

Geflüchtetes syrisches Mädchen. Foto: jeyeonwon/pixabay.com, CC0

Anlässlich des Internationalen Tags der Kinderrechte am 20. November 2018 erklären Katja Dörner, stellvertretende Vorsitzende der Grünen Bundestagsfraktion, und Annalena Baerbock, Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:

„Kinder haben eigene Rechte, die sich von denen Erwachsener unterscheiden. Nächstes Jahr feiert die UN-Kinderrechtskonvention runden Geburtstag. 30 Jahre wird es dann her sein, dass die zentralen Kinderrechte von der Generalversammlung der Vereinten Nationen angenommen wurden und diese zentrale Botschaft weltweite Anerkennung fand. Inzwischen muss jedem klar sein: Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Kinder sind Menschen mit ganz eigenen Bedürfnissen und Rechten. Die Interessen von Kindern müssen endlich ernst genommen werden.

Ein Blick in die Welt zeigt, dass Kinderrechte noch immer nicht eingehalten werden. Der Schutz vor Krieg und Gewalt ist gerade in bewaffneten Konflikte kaum möglich. Kinder, die ohne ihre Eltern auf der Flucht sind, werden besonders schnell Opfer von Ausbeutung. Deutschland und die Weltgemeinschaft tragen hier eine große Verantwortung.

Auch in der Bundesrepublik sind wir von einer kinderfreundlichen Gesellschaft immer noch einen großen Schritt entfernt. Das Recht auf Schutz und Entwicklung, der Vorrang des Kindeswohls bei staatlichen Maßnahmen und das Recht auf Beteiligung: Es wird endlich Zeit, dass Deutschland die zentralen Prinzipien der Kinderrechtskonvention mit einer starken Formulierung ins Grundgesetz aufnimmt.“

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