Windräder werden aufgebaut.

Wir bauen an der Energiewende! (Bild: Erich Westendarp / PIXELIO)

PM| Klimakonferenz in Marrakesch: Deutschland darf Erwartungen nicht enttäuschen

Zur Rede von Barbara Hendricks auf der COP 22 erklären Annalena Baerbock, Sprecherin für Klimapolitik und Bärbel Höhn, Vorsitzende des Umweltausschusses:

„Die Klimakonferenz ist die erste „Action-Conference“ und die Umsetzung des Pariser Abkommens steht im Mittelpunkt. „Time for action“ heißt aber auch, dass es nun konkrete Maßnahmen braucht. Es ist wichtig, dass Bundesumweltministerin Hendricks mit dem Klimaschutzplan 2050 angereist ist, denn Deutschland steht beim Klimaschutz unter internationaler Beobachtung. Erst recht nach der Wahl von Donald Trump. Die Bundesregierung darf sich nun aber nicht auf dem Formelkompromiss „Klimaschutzplan 2050“ ausruhen, denn dieser erfüllt bisher nicht, was er verspricht.“

Die gute Unterstützung Deutschlands beim Klimaschutz in anderen Ländern täuscht nicht über die Lücken im eigenen Klimaschutzplan 2050 hinweg. Die deutsche Deckelung der erneuerbaren Energien ist das Gegenteil von dem in Marokko beschworenen Handeln. Die meisten Länder stellen die Kohle in Frage und setzen auf erneuerbare Energien. Wir müssen diesem Trend in Deutschland folgen, sonst werden wir immer mehr abgehängt und vom Vorreiter zum Verlierer.

In Marrakesch zeigt sich, dass die deutsche Energiewende keineswegs ein Sonderweg ist, sondern Paris die globale Transformation angestoßen hat. Klar ist aber auch, dass wir aufs Tempo drücken müssen, um die Erderhitzung deutlich unter 2 Grad zu begrenzen.“

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