Unter dem Motto „Klimaschutz kennt keine Grenzen“ demonstrierten über 200 deutsche und polnische Klimaschützer im Braunkohlegebiet bei Groß Gastrose  gegen neue Tagebaue. Nach der Verabschiedung einer Resolution an die Staats- und Regierungschefs des Klimagipfels in Kopenhagen, gings mit Fackeln an die Neiße als Zeichen der deutsch-polnischen Solidarität beim Kampf gegen Braunkohle. Erst vor kurzem gelang den BürgerInnen in Gubin und Brody in Polen das, was wir mit unserem Volksbegehren in Brandenburg leider nicht erreicht haben: neuen Tagebauplänen mit einem Volksentscheid erfolgreich Einhalt zu gebieten. Auf der deutschen Seite versucht der Konzern Vattenfall weiterhin Dörfer und Lebensräume zu vernichten. Und die rot-rote Landesregierung hat in ihrem Kolitionsvertrag diesen Plänen nicht widersprochen, trotz der Wahlkampfversprechen der Linkspartei. Ganz zu Recht fühlen sich viele WählerInnen der Region verraten.

Hier geht es zu meinem diesbezüglichen Interview auf Radio 1.

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