Frau verkleidet als Mann

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Weil Klimaexpertinnen im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen auf keinem der Podien der Konferenz „Nach Paris: Vom Klimavertrag zum Klimaschutz“ im Rahmen der Reihe Energie&Klimaschutz der Wochenzeitung DIE ZEIT -abgesehen von den Moderatorinnen – vertreten sind, schrieben eine Gruppe von Leserinnen und Lesern einen Brief an die Redaktion, in dem sie dieses Ungleichgewicht kritisierten:“Frauen sind aufgrund ihrer gesellschaftlichen Rolle, Tätigkeiten und Lebensrealitäten überproportional vom Klimawandel betroffen. Und gleichzeitig können Sie den Kampf gegen den Klimawandel fairer und gerechter machen. Die Beteiligung von Frauen sollte für Sie also nicht nur eine Selbstverständlichkeit sein, sie würde Ihre Veranstaltung auch qualitativ deutlich bereichern.“

Die verantwortlichen Organisatorinnen und der Geschäftsführer der ZEIT-Verlagsgruppe antworteten, dass es nur wenige Frauen gäbe, die als Speakerin oder Panelistin in Frage kämen. Die in Frage kommenden Frauen seien „nicht immer dazu bereit, aufzutreten“. Was mich, die ich eigentlich ständig mit kompetenten und wortgewandten Frauen auf diesem Feld zu tun habe, doch sehr irritierte. Mir fallen ohne groß Nachzudenken eine Menge Klima- und Energieexpertinnen ein, deren Namen ich als Empfehlung für zukünftige Konferenzen an die Veranstalterinnen und Veranstalter gegeben habe. Die (definitiv nicht vollständige) Liste kann gerne auch für andere Veranstaltungen genutzt werden: Brief eine Reihe potentieller Vortragender und Diskussionspartnerinnen – #allmalepanel

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