Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

Es tut weh, nicht mitzukönnen, wenn die Freundinnen und Freunde ins Kino gehen oder alle anderen Kinder im Feriencamp sind. Trotz guter wirtschaftlicher Lage und geringer Arbeitslosigkeit ist in unserem reichen Land, konstant jedes fünfte Kind von Armut bedroht. Und am 10.09.steht auch in den letzten beiden Bundesländern das neue Schuljahr vor der Tür. Damit müssen viele Eltern neue Stifte, Hefte oder Sportsachen für ihre Kinder kaufen. Doch was ist, wenn sie sich das nicht leisten können?

Kinder sollten kein Luxus sein – doch vor allem bei Alleinerziehenden oder Geringverdienenden mit Kindern reicht das Geld oft nicht aus. Die Kinderregelsätze sind nicht bedarfsgerecht. Der Kinderzuschlag oder das Bildungs- und Teilhabepaket kommen nur bei wenigen anspruchsberechtigten Kindern überhaupt an. Zudem schrecken 70 Prozent der Eltern beim Kinderzuschlag wegen bürokratischer Hürden vor einer Antragstellung zurück. Familien werden durch das Kindergeld einerseits und die Kinderfreibeträge andererseits in unterschiedlicher Höhe entlastet. Zur Armutsbekämpfung braucht es außerdem starke Unterstützungsstrukturen vor Ort – durch Jugendhilfe, Gesundheitsförderung und Schule. Die Zeit zum Handeln ist mehr als reif. Kinder können nicht warten.

Wir wollen Wege hin zu einer eigenständigen Absicherung von Kindern skizzieren und mit Ihnen debattieren. Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit uns und den geladenen Expertinnen und Experten, Strategien zur wirksamen Stärkung von Familien und zur Bekämpfung von Kinderarmut zu diskutieren!

Alle Informationen zur Konferenz und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier:

https://www.gruene-bundestag.de/no_cache/termin/familien-staerken-kinder-aus-der-armut-holen.html

 

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