Mit großem Bedauern haben ich und viele andere Menschen die Einstellung der grenzüberschreitenden Regionalverbindung zwischen Poznan und Frankfurt (Oder) im Dezember zur Kenntnis genommen.

In einem offenen Brief zusammen mit der grünen Brandenburger Abgeordneten Ska Keller aus dem Europaparlament, Michael Cramer, dem verkehrspolitischen Sprecher der Grünen im Europäischen Parlament und polnischen Grünen haben wir in einen offenen Brief die Warschauer Infrastrukturministerin Maria Wasiak gebeten, die Finanzierung dieser Regionalverbindung wieder sicherzustellen. Wir haben sie des Weiteren aufgefordert, sich für die zügige Ratifizierung des deutsch – polnischen Eisenbahnabkommens, sowie für den Ausbau von weiteren grenzüberschreitenden Eisenbahnverbindungen zwischen Deutschland und Polen einzusetzen.

Die Einstellungen der Züge Breslau – Berlin und Poznan – Frankfurt (Oder) sind meiner Meinung nach das falsche Signal in einem zusammenwachsenden Europa. Der grenzüberschreitende Eisenbahnverkehr müsse vielmehr visionär ausgebaut werden und attraktiv für die Menschen gemacht werden. Für die Bundesländer Berlin und Brandenburg, aber auch die Wojewodschaften Lebus und Großpolen hat die Regionalverbindung mit den vielen Zwischenhalten eine große Bedeutung. Sie sind ein spürbarer Gewinn für die grenzüberschreitenden ArbeitnehmerInnen, die Studierenden der Frankfurter Europa-Universiät Viadrina und des Collegium Polonicums in Slubice, sowie für die regionale Wirtschaft in den Regionen entlang der Grenze.

Den offenen Brief finden Sie hier: Offener Brief deutsch-polnische Regionalzüge

Im Bild: Ska Keller MdEP. Ewa Koś, Vorsitzende der Grünen der Wojwodschaft Westpommern und Annalena Baerbock MdB

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