Was sind die aktuellen Probleme und welche neuen Herausforderungen gibt es bei der Bergbausanierung? Diesen Fragen ging Brandenburgs grüne Bundestagsabgeordnete und Sprecherin für Klimaschutz, Annalena Baerbock, am Dienstag in der Lausitz nach.
Bei Gesprächen in der vom Braunkohlenplan Welzow II betroffenen Stadt Welzow sprach sie sowohl mit Bergbaubetroffenen aus dem Ortsteil Proschim als auch mit der Bürgermeisterin, Frau Zuchold.

Der Ausstieg aus der Braunkohlenverstromung ist absehbar. Deshalb ist es jetzt umso wichtiger, den Strukturwandel für die Lausitz einzuleiten und den Menschen eine Perspektive für die Zeit nach der Braunkohle zu geben. Hier sind Bund und Land in der Pflicht endlich zu liefern, so Baerbock während ihres Besuchs.

Im Gespräch mit dem Naturschutzbund (NABU) und den betroffenen Behörden, erörterte Baerbock die neuen Herausforderungen der Bergbausanierung. Da die Folgesanierung des Bergbaus in den kommenden Jahrzehnten von größter Bedeutung sein wird, sicherte Baerbock ihre politische Unterstützung zu. So wird sie sich auf bundespolitischer Ebene für eine sichere und ausreichende Finanzierung der Sanierungsaufgaben durch den Bund einsetzen und möchte mehr Transparenz schaffen. Es ist wichtig, dass den Bürgerinnen und Bürgern offen und klar kommuniziert wird, wie die gegenwärtige Situation ist und was in den nächsten Jahrzehnten auf die Region als Folge des Wiederanstiegs des Grundwassers zukommt, erklärte Baerbock während ihres Aufenthalts.

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.