Bild: © Astrid Götze-Happe/PIXELIO

PM| Die deutsch – polnischen Eisenbahnverbindungen im Bundesverkehrswegeplan: Ein Trauerspiel

Zum gestern veröffentlichten Bundesverkehrswegeplan und seiner Bedeutung für die deutsch – polnischen Bahnverbindungen erklärt die Brandenburger Bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete Annalena Baerbock:

„Es ist ein Trauerspiel: weder für die Strecke Berlin – Stettin, noch für die Strecke Berlin – Wroclaw sind die dringend benötigten Ausbau- und Elektrifizierungs – Maßnahmen in der Kategorie „Vordringlicher Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplan-Entwurfes gelandet. Die sogenannte „Ostbahn“, also die Elektrifizierung und Herstellung der durchgehenden Zweigleisigkeit zwischen Berlin und Kostrzyn hat es nicht mal in den Bundesverkehrswegeplan geschafft. Der Bund scheint sich von dem Ziel verabschiedet zu haben, die deutsch – polnischen Bahnverbindungen auszubauen.“

Für einen O-Ton oder Rückfragen erreichen Sie Frau Baerbock unter der Telefonnummer: 0177-2784793.

Hintergrund:

Der Ausbau (2. Gleis) und die Elektrifizierung Passow – Tantow – Grenze D/PL, zur Erhöhung der Geschwindigkeit der Strecke Berlin – Angermünde – Tantow – Grenze D/PL – Stettin auf 160 km/h und die Elektrifizierung Cottbus – Görlitz sind in der Kategorie „Vorhaben des Potentiellen Bedarfs, die in den VB oder WB aufsteigen können“ eingruppiert.

Siehe Seite 173 im Bundesverkehrswegeplan:

http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/VerkehrUndMobilitaet/BVWP/bvwp-2030-gesamtplan.pdf?__blob=publicationFile

Vor kurzem erfolgte die Ratifizierung des Deutsch – Polnischen Eisenbahnabkommens, das die grenzüberschreitenden Eisenbahnverbindungen durch vereinfachte Verfahren und Abstimmungen voran bringen soll.

Die meisten ausländischen Gäste, die Brandenburg besuchen, kommen aus Polen.

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