Die Zukunft liegt bei den erneuerbaren Energien. Bild: ©Dirk Maus/PIXELIO

Zu Albrecht Gerbers Äußerungen über das EEG erklärt Annalena Baerbock, Grüne Bundestagsabgeordnete aus Brandenburg:

„Albrecht Gerbers stetige Angriffe auf die Energiewende erinnern stark an „Täglich grüßt das Murmeltier“. Sein Bashing gegen das EEG ist de facto ein Pauschalangriff gegen die Energiewende. Denn das EEG stellt nicht nur die Finanzierung sicher, sondern regelt vor allem den Ausbau der erneuerbaren Energien und den Einspeisevorrang der erneuerbaren Energien gegenüber der schmutzigen und klimaschädlichen Braunkohle.

Seine vermeintlich sozialpolitische Kritik ist unredlich. Auch ohne EEG würde die von ihm beschworene Friseurin die gleichen Strompreise zahlen wie ein wohlhabenderer Mensch. Würde es Minister Gerber wirklich um eine konstruktive Reform des EEGs gehen, müsste er vor allem innerhalb seiner SPD werben: Sigmar Gabriel hat die teuren und ungerechten Industrieausnahmen beim EEG ausgeweitet und Hannelore Kraft hat bundeseinheitliche Netzentgelte jahrelang blockiert. Eine wirkliche Entlastung für Verbraucherinnen und Verbraucher erreicht man, indem man die Industrieausnahmen auf das Nötigste reduziert und eine faire CO2-Bepreisung einführt. Dadurch würde die EEG-Umlage für alle sinken.“

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