gemeinsam mit 7500 BrandenburgerInnen und UnterstützerInnen aus ganz Europa bei der Menschenkette gegen Braunkohle (eigenes Foto)

Zum morgigen „Global Divestment Day 2015“ erklärt Annalena Baerbock, Sprecherin für Klimapolitik:

Angesichts der fortschreitenden Klimakrise samt ihrer Folgen für Natur und Mensch, muss die Weltgemeinschaft in der Klimapolitik endlich umsteuern. Deswegen unterstützen wir den „Global Divestment Day“ – für den Abbau fossiler Subventionen und Investitionen.

Die Klimakrise darf nicht weiter blind finanziert werden. Die Bundesregierung muss dafür sorgen, dass Anleger von Aktien, Anleihen und Investitionsfonds transparenter nachvollziehen können, wohin ihre Gelder fließen und ob damit fossile Brennstoffe finanziert werden. Denn das stellt nicht nur ein enormes Risiko für das Weltklima, sondern auch für den Wert der Anleihen dar.

Klar ist auch, dass die Subventionierung fossiler Rohstoffe auf die Tagesordnung der G7-Präsidentschaft gehört. Denn neben der privaten Finanzierung der Klimakrise können wir nicht länger hinnehmen, dass die Mittel zur internationalen Klimafinanzierung völlig unzureichend sind und mühsam erkämpft werden müssen, während global über 550 Milliarden US-Dollar in die Subventionierung von Kohle, Öl und Gas fließen. Hier erwarten wir ein klares und verbindliches Bekenntnis der G7-Staaten zum Abbau fossiler Subventionen.


Bild: ©Markus Pichlamier/ideengruen

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