Zur Studie „Boom and Bust“ der Organisationen Sierra Club und Greenpeace, wonach der Bau von Kohlekraftwerken weltweit zurückgeht, erklärt Annalena Baerbock, Sprecherin für Klimapolitik der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Abgeordnete aus Brandenburg:

„Weniger Kohle ist mehr Klimaschutz. Dass der Bau von Kohlekraftwerken weltweit zurückgeht, beweist, dass das Pariser Klimaabkommen erste Wirkungen zeigt. Jetzt muss die Bundesregierung entscheiden: Soll Deutschland bei diesem positiven Trend dabei sein oder will sie ihn weiter verschlafen? Wenn Deutschland seine Klimaverpflichtungen einhalten will, dann muss jetzt der Einstieg in den Kohleausstieg beginnen. Dazu gehört, die schmutzigsten Kohlekraftwerksblöcke vom Netz zu nehmen und den Aufschluss von neuen Kohletagebauen zu untersagen. Denn damit werden massive CO2-Emissionen für Jahrzehnte zementiert.

Auch auf internationaler Ebene muss die Bundesregierung handeln. Es ist höchste Zeit, dass Deutschland die Finanzierung von Kohleinfrastruktur im Ausland über die KfW IPEX und die Absicherung über Hermes-Bürgschaften beendet.“​

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