von Dürre ausgetrockneter Boden, einige Grashalme

Kurt Michel/pixelio.de

Das Deutsche Klima Konsortium (DKK), dem unter anderem der Deutsche Wetterdienst, wissenschaftliche Institute und Bundesbehörden angehören, haben Bilanz gezogen. Der wechselhafte Sommer 2016 mit Sturzfluten in Deutschland und der weltweit wahrscheinlich wärmste Sommer seit Beginn der systematischen Wetteraufzeichnungen im Jahr 1880 bezeichnen sie als ein «Vorgeschmack» auf eine künftig wärmere Welt. Sie fordern Anpassungsmaßnahmen „an den nicht mehr vermeidbaren Klimawandel, dessen Folgen wir heute schon erleben“.

http://www.deutsches-klima-konsortium.de/de/presse/nachrichten/newsroom/detailansicht-news.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=85&cHash=624609faec79ea36db88a8bb407b9377

Für Brandenburg lassen sich die prognostizierten Klimafolgen im Klimafolgenatlas des Umweltbundesamtes für diverse Kriterien (Grundwasserneubildung, Maximaltemperatur, Niederschlag etc.) überblicken: http://www.klimafolgenonline.com/

Dazu die Bundestagsabgeordnete Annalena Baerbock:

„Anpassungsmaßnahmen sind richtig und wichtig. Die Forderungen des Deutschen Klima Konsortiums lassen erahnen, wie teuer die Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel werden. Sie ersetzen aber natürlich keine konsequente und ressortübergreifende Präventionspolitik: alle politischen Entscheidungsprozesse, ob energiepolitisch, verkehrspolitisch oder wirtschaftspolitisch müssen das Ziel haben, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen.“

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