Potsdam und Umland müssen nachhaltige Verkehrskonzepte angehen

Im heute von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt mit mehrmonatiger Verspätung veröffentlichten Entwurf zum Bundesverkehrswegeplan ist die so genannte Havelspange über den Templiner See als Verbindung der Bundesstraßen 1 und 2 nicht mehr vorhanden.

„Das ist eine gute Nachricht“, sagt die Potsdamer Bundestagsabgeordnete Annalena Baerbock „Das Projekt hätte keine Probleme gelöst, sondern neue geschaffen. Die Stadt Potsdam und die umliegenden Gemeinden wie u.a. Werder, Schwielowsee, Michendorf sowie den Landkreis Potsdam-Mittelmark müssen jetzt gemeinsam nachhaltige Verkehrskonzepte erarbeiten und umsetzen. Das heißt der Schutz von Klima, Umwelt und Natur, aber insbesondere auch der Gesundheit der dort lebenden Menschen vor Luftschadstoffen und Lärm sind zu berücksichtigen. Es muss vor allem ein Mix aus der Stärkung von Bus und Bahn sowie dem Rad- und Fußgängerverkehr sein. Statt neuer Straßen müssen die intelligente Vernetzung der Infrastruktur und attraktive Alternativangebote zum Auto im Vordergrund stehen.“

Der Bundesverkehrswegeplan umfasst alle Investitionen des Bundes in seine Verkehrswege. Der aktuelle Plan soll bis 2030 gelten. Die Finanzierung der einzelnen Projekte wird jährlich in einem separaten Gesetz geregelt. Ab dem 21. März startet jetzt eine von der EU vorgeschriebene sechswöchige Öffentlichkeitsbeteiligung.

Die Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begleitet diesen Prozess mit eigenen Regionalkonferenzen. Informationen unter http://gruenlink.de/14nt .

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