Schriftzug "#COP21 Klimajahr 2015"

Zum Abschluss der Klimakonferenz von Paris (COP21) erklären Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender und Annalena Baerbock, klimapolitische Sprecherin:

 

Das Abkommen von Paris ist nicht vollkommen, aber die Richtung ist klar: raus aus den fossilen Energien. Die Ergebnisse des Klimagipfels sind eine wichtige Etappe, aber nicht der Schlusspunkt im globalen Klimaschutz. Seit zwei Jahrzehnten verhandelt die Welt über ein neues Abkommen. Jetzt liegt es vor. Das ist gut. Das Abkommen kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es fünf vor zwölf ist. Die Ziele wurden in Paris zwar festgezurrt, aber die Instrumente sind schwach. Die Arbeit geht jetzt erst richtig los. Denn die Ziele müssen nun auch national unterfüttert werden. Das gilt gerade auch für die Bundesregierung, die endlich aktiv werden muss, um die eigenen Klimaziele zu erreichen. Wer in Paris verspricht, die Erderwärmung auf unter zwei Grad zu beschränken und eine Erneuerbare Energien Initiative für Afrika anstößt, der muss auch raus aus den fossilen Brennstoffen. Die Bundesregierung hat einen klaren Auftrag aus Paris:  Kohleausstieg einleiten und international die Kohlefinanzierung stoppen.

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