Bild: Grüne Bundestagsfraktion

Anlässlich der morgen unter der Präsidentschaft von Fidschi in Bonn beginnenden 23. Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP 23) erklären der Fraktionsvorsitzende Dr. Anton Hofreiter und Annalena Baerbock MdB:

Die diesjährige Klimakonferenz ist eine wichtige Etappe für den internationalen Klimaschutz. Der Weg zur Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens ist jedoch noch lang und steinig. In Bonn sollen Regeln auf den Weg gebracht werden, wie die nationalen Bemühungen zum Klimaschutz gemessen und vor allem gesteigert werden können. Die bisherigen Maßnahmen reichen noch lange nicht aus, um das Deutlich-unter-2-Grad-Limit zu erreichen. Es geht um die Schaffung von Transparenz, damit Tricksereien und Vertuschung beim Berechnen der Emissionen verhindert werden.

Die Situation von Fidschi, das als pazifischer Inselstaat durch den klimabedingten Meeresanstieg in seiner physischen Existenz bedroht ist, zeigt in dramatischer Weise, welche realen Konsequenzen die Erhitzung des Planeten jetzt schon hat. Deutschland trägt als Gastgeber eine besondere Verantwortung. Während die Klimakonferenz in Bonn startet, darf nicht zeitgleich in Berlin bei den Sondierungen kurzsichtig mit dem Klimaschutz gepokert werden. Statt die Klimaziele aufzugeben, muss die nächste Bundesregierung Maßnahmen wie den Einstieg in den Kohleausstieg und eine emissionsfreie Mobilität beschließen. Klimaschutz ist kein Selbstläufer.

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