Titelbild des Böll-Kohleatlas: Weltkarte, dargestellt durch glühende Kohlen.

Grafik: Creative Commons (CC-BY-SA) - Heinrich-Böll-Stiftung, BUND

 

Zur heutigen Vorstellung des „Kohleatlas – Daten und Fakten zu einem globalen Brennstoff“  durch die Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg in Potsdam sagt ANNALENA BAERBOCK die klimapolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

„Der Kohleatlas trägt hoffentlich zu einer Versachlichung der oft irrationalen Debatte über die klimaschädliche Kohleverstromung bei. Die Daten und Fakten sprechen eine eindeutige Sprache: Ein Festhalten an der Kohle können wir uns nicht länger leisten – weder ökologisch noch ökonomisch. Die Bundesregierung und die Landesregierungen der Revier-Länder Brandenburg und Sachsen müssen endlich anfangen, die Energiewende zu Ende zu denken. Das heißt, Ministerpräsident Dietmar Woidke muss den Strukturwandel in der Lausitz zur Chefsache machen. Deutschland kann nicht Energiewendeland sein und gleichzeitig größter Produzent der klimagefährlichen Braunkohle bleiben. Wir brauchen jetzt den Einstieg in den Ausstieg aus der Kohleverstromung – nur so kann effektiver Klimaschutz und der sozialverträgliche Strukturwandel mit erneuerbaren und klimagerechten Arbeitsplätzen gewährleistet werden.“

 

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