Das Kraftwerk Jänschwalde bei Peitz. Bild: J.-H. Janßen/wikipedia, CC BY-SA 3.0

Zum aktuellen Gutachten des Umweltbundesamtes „Klimaschutz im Stromsektor 2030 – Vergleich von Instrumenten zur Emissionsminderung“ erklärt Annalena Baerbock, Sprecherin für Klimapolitik der grünen Bundestagsfraktion:

„Ich begrüße, dass das Umweltbundesamt ein Gutachten vorgelegt hat, das sich mit Maßnahmen zum Kohleausstieg befasst – und zugleich das Gegenargument der Kohlelobby widerlegt. Denn der Kohleausstieg ist bezahlbar und auch machbar. Die Bundesregierung sollte sich jetzt für mindestens eines der vorgeschlagenen Instrumente entscheiden und das Thema Kohleausstieg nicht auf die lange Bank schieben. Allerdings können die vorgesehenen Minderungsziele und -maßnahmen nur ein erster Aufschlag sein. Denn seit dem Pariser Klimaabkommen ist klar, dass das bestehende deutsche Klimaziel für das Jahr 2030 nicht weitreichend genug sind. Zudem hat die Bundesumweltministerin selbst vor kurzem dargestellt, dass Deutschland das 2020-Klimaziel deutlich verfehlen wird.
Als Grüne Bundestagsfraktion haben wir daher einen Fahrplan Kohleausstieg vorgelegt. Dazu müssen die 20 besonders schmutzigsten Kohlekraftwerksblöcke sofort abgeschaltet werden während zusätzlich innerhalb der nächsten 20 Jahre durch CO2-Budgets für alle fossilen Kraftwerke die Verstromung von Kohle schrittweise und planbar zurückgefahren werden kann.“

→ zum Fahrplan Kohleausstieg der grünen Bundestagsfraktion
zur Studie des Umweltbundesamtes

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