Die Zukunft liegt bei den erneuerbaren Energien. Bild: ©Dirk Maus/PIXELIO

Zu dem heute durch die UNFCCC-Generalsekretärin Christiana Figueres und Staatssekretär Jochen Flasbarth vorgestellten Bericht über die nationalen Klima-Aktionspläne (INDCs) in Vorbereitung auf die Weltklimakonferenz in Paris, erklärt Annalena Baerbock, Sprecherin für Klimapolitik:

„Nun haben wir es schwarz auf weiß: Die bisher eingereichten Klimaschutzbeiträge werden nicht reichen, um den globalen Temperaturanstieg auf unter 2 Grad zu begrenzen. Vielmehr steuern wir derzeit auf eine bedenkliche Erderwärmung von knapp 3 Grad zu und werden den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2030 nur langsam bremsen.

Über die Hälfte aller eingereichten Klimaschutzmaßnahmen geben zur Zielerreichung marktbasierte Mechanismen wie den Emissionshandel an. Alle Staaten müssen sich klar machen: Märkte funktionieren nur unter klaren Bedingungen. Deshalb muss das 2-Grad-Ziel in Paris völkerrechtsverbindlich festgeschrieben werden. Da die geplanten Klimaschutzbeiträge noch nicht ausreichen, braucht es zudem einen Mechanismus im Pariser Abkommen, der die nachträgliche Verbesserung dieser Maßnahmen garantiert.“

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.