Tagebau Garzweiler, Bild: Bert Kaufmann/flickr, CC BY 2.0

Tagebau Garzweiler, Bild: Bert Kaufmann/flickr, CC BY 2.0

Den am 28.04. vorgestellten Geschäftsbericht und die Streichung von 1000 Arbeitsplätzen durch Vattenfall Europe, kommentiert Annalena Baerbock, Bundestagsabgeordnete aus Brandenburg und Sprecherin für Klimapolitik, wie folgt:

„Der von Vattenfall Europe angekündigte Stellenabbau unterstreicht, dass der Wandel im fossilen Kraftwerkspark in ganz Europa in vollem Gange ist. Diesen Wandel gilt es zu gestalten, statt die Klimaziele in Frage zu stellen. Klimaschutz im Energiesektor kann nicht länger als Sündenbock herhalten.

Das einseitige Festhalten an Kohle und Atom ist und bleibt ökonomisches Harakiri. Die Stromkonzerne und Gewerkschaften müssen daher endlich von ihrer Blockhaltung in der aktuellen Kohlediskussion runter kommen und für Planungssicherheit ihrer Beschäftigte beitragen.“


Zum Thema berichteten:

Potsdamer Neueste Nachrichten

Kein Boden unter den Füßen. Landtag Brandenburg entscheidet über Klimaabgabe.

„Der Landtag befasst sich mit der geplanten Klimaabgabe für ältere Kohlekraftwerke. Die rot-rote Landesregierung will sich gegen das Vorhaben von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel stemmen. Was bedeutet das für die Lausitz?

Potsdam – Brandenburgs rot-rote Regierungskoalition will sich mit einem Landtagsbeschluss gegen die von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) geplante Klimaabgabe für mehr als 20 Jahre alte Kohlekraftwerke stemmen. Damit soll der Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) aus konventionellen Kraftwerken in Deutschland von 300 um 22 Millionen Tonnen gesenkt werden. Auf diesem Weg will die Bundesregierung ihre Klimaschutzziele doch noch erreichen. Betroffen wären nach der geplanten Einführung in Brandenburg das Kraftwerk Jänschwalde und in Sachsen Boxberg. Der Energiekonzern Vattenfall geht davon aus, dass beide Anlagen nicht mehr rentabel sind und binnen weniger Jahre schließen müssen…“

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Rundfunk Berlin-Brandenburg

Vattenfall will 1.000 Stellen streichen. Zahl der Betroffenen in Deutschland noch unklar.

„Umsatz und Gewinn bei Vattenfall sind gesunken – als Reaktion baut das Unternehmen 1.000 Jobs ab. Ob und wie viele Stellen in Deutschland betroffen sind, soll im Mai verhandelt werden. Dass auch Arbeitsplätze in Berlin und Brandenburg gestrichen werden, ist denkbar: Rund ein Drittel der Vattenfaller arbeitet in der Region.

Der schwedische Energiekonzern Vattenfall streicht unter dem Druck sinkender Stromverkaufspreise weitere Jobs. Rund 1.000 Stellen sollen wegfallen, wie Unternehmenschef Magnus Hall am Dienstag in Stockholm ankündigte. Fallende Großhandelspreise und eine schwache Stromnachfrage hätten im ersten Quartal 2015 auf den Umsatz gedrückt: Die Einnahmen lagen mit 4,8 Milliarden Euro nur knapp unter denen des Vorjahres, aber der Gewinn schrumpfte um mehr als ein Drittel auf knapp 533 Milionen Euro…“

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Bild: ©Bert Kaufmann/flickr, CC BY 2.0

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