Kühlaggregat

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Zur Einigung in Kigali zum Montreal-Protokoll, aus besonders klimaschädlichen Fluorkohlenwasserstoffen (FKW) schrittweise auszusteigen, erklären Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender, und Annalena Baerbock, Sprecherin für Klimapolitik:

Der vereinbarte globale Ausstieg aus den industriell erzeugten besonders klimaschädlichen Gasen, die in Kühlschränken oder Klimaanlagen eingesetzt werden, ist ein wichtiger Schritt, um die Klimakrise einzudämmen. FKW wurden als Ersatzstoffe für die ozonzerstörenden FCKW entwickelt.

Damit die Einigung wirksam wird, ist es essentiell, dass die zugesagten Kürzungen der Industriestaaten ab 2019 auch wirklich eingehalten werden. Deutschland, das bei der Initiierung des zugrunde liegenden Montreal-Protokolls zum Schutz der Ozonschicht maßgeblich war, sollte auch nun eine Vorreiterrolle einnehmen. Neben dem eigenen Umstieg auf energieeffiziente und umweltfreundlichere Ersatzstoffe und -technologien ist eine intensive Kooperationen mit Entwicklungsländern notwendig, um sie beim Ausstieg aus FKW zu unterstützen.

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