Zum heute veröffentlichten neuen Bericht des Ökonomen Nicholas Stern erklärt Annalena Baerbock, Sprecherin für Klimapolitik:

Wirtschaftswachstum und Klimaschutz stehen nicht im Widerspruch, sondern unterstützen einander. Das ist die zentrale Botschaft des „New Climate Economy“-Reports. Nicholas Stern entlarvt den weitverbreiteten Vorwurf, dass Klimaschutzmaßnahmen die wirtschaftliche Entwicklung gefährden als falsch. Mehr noch: der Bericht zeigt auf, wie vergleichsweise günstig der Umstieg auf klimaneutrales Wirtschaften im Vergleich zu den Klimaschäden ist.

Daneben unterstreicht der Bericht, wie dringend nötig der Ausstieg aus fossilen Energieträgern ist. Es kann nicht sein, dass die Bundesregierung mit Verweis auf vermeintlich explodierende Kosten der erneuerbaren Energien deren Ausbau bremst, während die klimaschädliche Kohle immer neue Emissionsrekorde bricht. Weltweit fließen pro investiertem Dollar für Erneuerbare ganze sechs Dollar in direkte und indirekte Subventionen fossiler Energieträger.

Mit dieser Förderung des Klimawandels muss endlich Schluss sein. Wir fordern die Bundesregierung daher auf, sich im Rahmen der Klimaverhandlungen für ein Auslaufen der deutschen Subventionierung fossiler Energien zu verpflichten. Zudem muss die Förderung von Kohlekraftwerken im Ausland über die KfW endlich beendet werden. Es kann nicht sein, dass andere Länder wie die USA hier voranschreiten und Deutschland weiter rumdruckst.

(Bild: adamci, freeimages.com)

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