Bild: Craig Mayhew /Robert Simmon, NASA GSFC, CC0

Die EU-Kommission hat am 25.02. Pläne vorlegte, wie sich Energiepolitik und Stromnetze besser koordinieren ließen. Verschiedene Medien haben hierüber berichtet, in der Folge eine kleine Auswahl


Deutschlandfunk, 26.02.2015: Im Interview mit Jürgen Liminski sage ich, dass die grundsätzliche Stoßrichtung hin zu einer Energieunion ein wichtiges und richtiges Vorhaben ist. Die Vorschläge der Kommission sind jedoch noch unausgegoren: „Man nimmt Rücksicht auf die Länder auch in Osteuropa, die nach wie vor stark auf fossile setzen, auf Kohle setzen, man nimmt Rücksicht auf Länder wie Frankreich, aber auch Großbritannien, die ein neues Atomkraftwerk bauen wollen, und dann sagt man aber zugleich, man will die Nummer eins weltweit beim Ausbau der Erneuerbaren werden, und das passt nicht zusammen.“

Das gesamte Interview können Sie sich hier anhören oder auf →deutschlandfunk.de parallel mitlesen.


Schon am 22.02.2015 berichtete Spiegel online: „Aserbaidschan und Turkmenistan: Europa setzt auf Gas von Autokraten


Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.02.2015: Unter dem Titel „EU will durch Energieunion Milliarden sparen“ widmet sich die FAZ insbesondere dem Ziel der Kommission, Europa unabhängiger von Gasimporten aus Russland zu machen.


Neues Deutschland, 26.02.2015: „Sicher, erschwinglich, klimaunfreundlich“ – unter diesem Titel stellt das Neue Deutschland fest: „Die EU-Staaten sollen energiepolitisch enger zusammenrücken und Brüssel möchte hierbei den Dirigenten spielen. Doch dabei droht der Klimaschutz an den Rand gedrängt zu werden.“ Für mich greift es viel zu kurz, „wenn wir Versorgungssicherheit und Diversifizierung der Energieversorgung nur unter dem Aspekt verstehen, russisches Gas gegen andere fragwürdige Bezugsquellen austauschen zu wollen«.


Euractiv, 26.02.2015: „EU will engere Strom- und Gasvernetzung vorantreiben“


Klimaretter.info, 25.02.2015: „Der Plan: Vereinigte Energie in Europa“. Klimaretter.info diskutiert die verschiedenen Interpretationen der EU-Pläne: von begrüßend bis skeptisch


Bild: NASA, CC0

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