Das Kraftwerk Jänschwalde bei Peitz. Bild: J.-H. Janßen/wikipedia, CC BY-SA 3.0

Zur Entscheidung für den Verkauf der Vattenfall-Braunkohlesparte an den tschechischen Energieversorger EPH schrieben unter anderem:


Deutsche Wirtschafts-Nachrichten, 08.04.2016: Vattenfall verkauft Braunkohle-Geschäft an tschechischen Versorger EPH.

„Der tschechische Versorger EPH übernimmt die Vattenfall-Braunkohle-Kraftwerke in der Lausitz. Der neue Eigentümer muss für die Sanierungskosten geradestehen, wozu EPH bisher vage geblieben war. Die Bundesregierung will alte Braunkohlekraftwerke aus Klimaschutzgründen Zug um Zug vom Markt nehmen…“


Rundfunk Berlin-Brandenburg, 08.04.2016: Vattenfall verkauft Braunkohle-Geschäft offenbar an EPH.

„Vattenfall wird seine Braunkohle-Sparte laut Reuters voraussichtlich an den tschechischen Energieversorger EPH verkaufen. Vattenfall dementiert das nicht. Sollte das zutreffen, wird der reichste Tscheche Petr Kellner künftig über die Zukunft der Braunkohle-Jobs mitbestimmen. Er gilt als knallharter Geschäftsmann – und taucht auch in den Panama Papers auf…“


Süddeutsche Zeitung, 08.04.2016: Braunkohle vor Verkauf.

„…Vor allem die jahrzehntelangen Verpflichtungen machen den Deal sensibel. Auch Stockholm wird sich ungern vorwerfen lassen, man stehle sich mit dem Verkauf aus der Verantwortung. Letztlich müssen die Länder Brandenburg und Sachsen dafür Sorge tragen, dass EPH alle Lasten und Pflichten des Braunkohle-Geschäfts übernimmt – mit Auflagen…“


Märkische Allgemeine Zeitung, 09.04.2016: Käufer für Lausitzer Braunkohle gefunden.

„Dass Vattenfall seine Braunkohle-Sparte in der Lausitz verkaufen will, steht schon lange fest. Jetzt scheint es einen Käufer zu geben, das tschechische Unternehmen EPH. Insider gehen von einer Einigung mit dem schwedischen Energieriesen Vattenfall aus. Unter Experten herrscht Skepsis, ob der Verkauf auch gut für die Lausitz ist…“

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