Presseschau zum Abschluss der Pariser Klimakonferenz

Zum Abschluss des Pariser Klimakonferenz hier eine Zusammenstellung von Artikeln verschiedener Medien:

„Auf der Bühne fielen sie sich in die Arme, im Auditorium rieben sie sich die feucht gewordenen Augen, und auch die NGO-Vertreter in den Nebenhallen feierten am Samstagabend den Weltklimavertrag. „Ein wirklich bedeutender Schritt“, frohlockte die Klima-Expertin Regine Günther vom World Wildlife Fund (WWF). Von einem „Meilenstein im Kampf gegen den Klimawandel“ sprach Jan Kowalzig, Klima-Experte von Oxfam Deutschland. (…) staatliche Hermesbürgschaften für Exportgeschäfte in der Kohlebranche sind immer noch an der Tagesordnung. Auskunft gibt die Bundesregierung darüber nur ungern und zumeist unvollständig. Nach einer Recherche von Baerbock und ihren Mitarbeitern gab es im November 2015 staatliche Kreditgarantien für Kohleprojekte in Griechenland, Kroatien, Polen, Serbien, Türkei, Russland (2), Kasachstan, Südafrika, Vietnam sowie in der Dominikanischen Republik…“

„Der am Wochenende verabschiedete Weltklimavertrag von Paris muss nach den Worten von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) zügig umgesetzt werden. Das Abkommen sei der „feste Ausgangspunkt“, auf dem die Staatengemeinschaft aufbauen müsse, um tatsächlich dem Klimawandel zu begegnen, sagte Hendricks in Berlin. Auch Deutschland werde seinen Beitrag leisten. (…) Die Sprecherin für Klimapolitik der Grünen-Fraktion, Annalena Baerbock, appellierte an den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und den deutschen Industrie- und Handelstag, das Abkommen als einen „Auftrag an die deutsche Wirtschaft wahrzunehmen“. Viele Länder zögen beim Ausbau erneuerbarer Energien bereits an Deutschland vorbei…“

„Auf der Weltklima-Konferenz in Paris verständigten sich die Teilnehmer unter anderem auf den Abschied von der Kohle-Industrie. Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) hält aber nichts von einem schnelleren Kohle-Ausstieg in der Lausitz…“

„Zwei Tage nach der Verabschiedung des Pariser Klimaabkommens ist die Debatte in der deutschen Innenpolitik angekommen. Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) sagte am Montag, einen „Klimaschutzplan 2050 ohne eine Aussage zur Verstromung fossiler Energien werden wir nicht verabschieden können“. Seit dem Sommer diskutiert das Umweltministerium mit Verbänden, Bundesländern, Kommunen und Bürgern über den Klimaschutzplan 2050. Im Sommer 2016 soll er ins Kabinett gehen, kündigte Hendricks an…“

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