Sowohl die bunte Demonstration für den Kohleausstieg am 14.5.2016 in Welzow als auch die Besetzung des Tagebaus Welzow und die Blockade des Kraftwerks Schwarze Pumpe am Pfingstwochenende wurden in der regionalen und überregionalen Presse aufgegriffen. Hier finden Sie eine Auswahl an Artikeln.


der tagesspiegel, 14.05.2016: Proteste gegen Braunkohle. Aktivisten besetzen einen Tagebau und ein Kraftwerk.

„Mehrere Tausend Menschen protestieren über das Pfingstwochenende gegen Braunkohle in der Lausitz. Die Brandenburger Polizei will Kampfszenen vermeiden und fährt eine zurückhaltende Linie. Dennoch gab es am Samstagabend 120 Festnahmen…“


Märkische Allgemeine Zeitung, 17.05.2016: Kritik an Gewalt bei Anti-Braunkohle-Protesten.

„Ein besetztes Kraftwerk, Sabotage an den Gleisanlagen und vereitelte Angriffe durch Rechtsextreme: Die von Gewalt begleiteten Proteste am Pfingstwochenende gegen den Braukohleabbau lenkten den Blick der Öffentlichkeit in die Lausitz. Jetzt hat die politische Aufarbeitung begonnen…“


Rundfunk Berlin-Brandenburg, 17.05.2016: Viel Kritik nach Kohle-Protestwochenende in der Lausitz.

„Nachdem am Wochenende tausende Aktivisten in der Lausitz den Tagebau Welzow-Süd und das Kraftwerk „Schwarze Pumpe“ besetzten, hagelt es nun vor allem Kritik an den Aktionen. Betreiber Vattenfall spricht von einer „Spur der Verwüstung“. Nicht nur dort sieht man eine „neue Qualität“ der Proteste…“


Potsdamer Neueste Nachrichten, 17.05.2016: Showdown im Revier.

„Umweltaktivisten aus ganz Europa haben über Pfingsten in der Lausitz gegen die Braunkohle protestiert. Sie besetzten einen Tagebau und blockierten das Kraftwerk „Schwarze Pumpe“. Dabei gab es auch Ärger…“


der tagesspiegel, 18.05.2016: Anti-Kohle-Protest in der Lausitz. Vattenfall wirft Aktivisten Straftaten vor.

„Die teilweise unfriedlichen Aktionen der Kohlegegner in der Lausitz haben ein Nachspiel – politisch und juristisch. Der Konzern Vattenfall hat schwere Vorwürfe zu den Anti-Kohle-Protesten am Pfingstwochenende in der Lausitz erhoben. Nach einer am Dienstagabend verbreiteten Erklärung des schwedischen Staatsunternehmens sind im Zuge der Klimaschutzaktion offenbar weit schwerere Straftaten begangen worden als bislang bekannt…“


Neues Deutschland, 18.05.2016: Kritik an Kraftwerksbesetzern. Proteste der Braunkohlegegner in der Lausitz stoßen auf unterschiedliche Resonanz / Sorge wegen Versuchen von Rechten, Klimaaktivisten zu attackieren.

„Die Protestaktion »Ende Gelände« am Pfingstwochenende in der Lausitz, an der sich Tausende Umweltaktivisten beteiligten, war Ausdruck zivilen Ungehorsams. Allerdings kam es auch zu Gewalt…“


Schweriner Volkszeitung, 18.05.2016: „Das war kontraproduktiv.“ Wie die Potsdamer Politik auf die Kohledemonstrationen in der Lausitz reagiert.

„Für die Lausitz war es ein heftiges Wochenende. Aktivisten aus ganz Europa demonstrierten für den Kohleausstieg, doch die Proteste liefen aus dem Ruder. Für 48 Stunden besetzten Demonstranten den Tagebau Welzow-Süd. Mehr als 24 Stunden wurde der Nachschub für das Kraftwerk „Schwarze Pumpe“ blockiert, es wurden Zäune eingerissen und Kraftwerksanlagen beschädigt. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigungen und schweren Landfriedensbruchs, über 100 Demonstranten waren am Wochenende vorübergehend festgenommen worden…“

 

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