Kraftwerk Niederaussern, Bild: ©Uwe Hiksch/flickr

Heute wurde der neue „Lancet-Report“ veröffentlicht. Der Report befasst sich mit dem Einfluss der Klimakrise auf die globale Gesundheitspolitik. Der Bericht warnt davor, dass die gesundheitspolitischen Fortschritte der vergangenen 50 Jahre durch die Klimakrise zunichte gemacht würden, sollte die Erderwärmung nicht auf maximal 2 Grad Celsius begrenzt werden. So warnen die Gesundheitsexperten vor einer Zunahme von z. B. Herz-Kreislauf-, Atemwegserkrankungen und Unterernährung. Ambitionierte Klimapolitik und ein Ausstieg aus der Kohleverstromung leisten aus Sicht der Experten einen Beitrag zur Krankheitsprävention und senken die hohen Kosten der nationalen Gesundheitssysteme.

Klimaschutz ist Krankheitsprävention! Das ist die zentrale Botschaft des Berichts. Die Lancet-Kommission zeigt schonungslos auf, wie teuer uns die Klimakrise zu stehen kommt und welche gesundheitlichen Belastungen mit der Erderwärmung einhergehen. Neben der individuellen Verantwortung für die eigene Gesundheit muss die Bundesregierung die Gefahren und Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger stärker untersuchen und beseitigen. Es braucht ein schrittweises Rauchverbot für Kohlekraftwerke. Denn die Experten bestätigen, dass diese am stärksten zur Klimakrise beitragen und somit Treiber von Atemwegs- und Herz-Kreislauferkrankungen sind.


Bild: ©Uwe Hiksch/flickr

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