Zu folgenden schriftlichen Fragen habe ich im Juni Antworten erhalten:


08. Juni 2017: Risiken des Ausbaus der Gaspipeline Nord Stream 2 in Bezug auf die Sicherheit des Entsorgungswerks „Zwischenlager Nord“

Frage:

Teilt die Bundesregierung meine Besorgnis, dass die möglichen zusätzlichen Gaspipelinestränge von Nord Stream 2 bei der Anlandungsstation auch ein zusätzliches Risiko für die Sicherheit des
benachbarten Entsorgungswerks für Nuklearanlagen „Zwischenlager Nord“ darstellen, und gibt es hierzu eine bundesbehördliche Risikoanalyse zur Einsichtnahme?

Antwort:

Die Bundesregierung teilt die Besorgnis nicht, dass die neue Anlandungsstation der Nord Stream 2 und die damit verbundenen Gaspipelines ein zusätzliches Risiko für das Zwischenlager Nord (ZLN – Zwischenlager Nord GmbH) darstellen. Die neue Anlandungsstation soll in größerer Entfernung zum ZLN errichtet werden, als die bereits bestehende Anlandungsstation der Nord Stream 1.

Eine Risikoanalyse liegt der Bundesregierung nicht vor. Die zuständige Aufsichtsbehörde ist das Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern.

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