Rehfeldes Energiepotential - Präsentation beim Besuch in Rehfelde. Foto: Team Baerbock, Präsentation: Rehfelde EigenEnergie

Sommertour: Bürgerenergieprojekt in Rehfelde

Meine Sommertour führte mich am 18. Juli nach Rehfelde, ein Ort in welchem die Rehfelde-EigenEnergie eG zeigt, zu was Bürgerenergieprojekte fähig sind: Die Genossenschaft versorgt bereits die Schule mit Solarenergie, der von der Gemeinde neu eingestellte Klimamanager tauscht alle Leuchtmittel aus, PV-Flächen entstehen neben der Bahn. Zudem sind 2 eigene Windräder und ein Nahwärmenetz in fortgeschrittener Planung…

…Wäre da nicht die Bundesregierung. Denn das neue EEG von SPD und Union bringt alles ins Wanken: Eigentlich sollen Mitte 2017 die Windräder ans Netz gehen, durch die EEG-Novelle wird jedoch rückwirkend die Vergütung geändert. Es ist unklar, ob das Projekt jetzt noch läuft. Noch schlimmer kommt es für das Photovoltaik-Projekt, das nun ausgeschrieben werden muss. Zudem darf eine Genossenschaft wie die Rehfelde EigenEnergie nach dem Beschluss von SPD und CDU nur noch aus Mitgliedern bestehen, die im Landkreis leben. Im dünn besiedelten Brandenburg ist dies kaum zu schaffen und total absurd.

Um das Ende der Rehfelder Energiewende zu verhindern, braucht es auch daher Grün in der nächsten Regierung. Nur so können wir das EEG wieder zu dem machen, was es war: ein Gesetz nicht nur für große Firmen, sondern vor allem für Energie in Bürgerhand.

die Presse berichtete:

 Auf Sommertour zu Energiewende lokal
…Der Zeitpunkt für den Besuch bei den Genossenschaftlern von Rehfelde-EigenEnergie (REE) konnte für Annalena Baerbock nicht passender gewählt sein. Ist doch wenige Tage zuvor im Bundestag die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) verabschiedet worden.
Jene, die sich wie die Kommune Rehfelde und die Genossenschaft, in der sie Mitglied ist, auf den Weg gemacht haben, Energieversorgung schrittweise in eigene Hände zu nehmen und diese verträglich für die Bürger zu gestalten, bekommen damit zusätzlich Steine in den Weg gelegt…
Zum vollen Artikel: Website der MOZ

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