Mit Moas Sayed Taleb, Kerstin Schenkel, und Rashem Salim (v.l.n.r.) von der Flüchtlingsinitiative "Freiraum Elsterwerda", Foto: privat

Mit Moas Sayed Taleb, Kerstin Schenkel, und Rashem Salim (v.l.n.r.) von der Flüchtlingsinitiative "Freiraum Elsterwerda", Foto: privat

Was wären wir ohne die vielen helfenden Hände aus der Bevölkerung, über die leider nach wie vor viel zu wenig berichtet wird. Auch deswegen besuchte ich den Verein “Freiraum Elsterwerda e.V.”. Dieser gründete sich bereits 2015, um Flüchtlinge in Elsterwerda willkommen zu heißen und Vorbehalte in den Wohngebieten, in denen syrische Männer und Familien untergebracht wurden, abzubauen. Mittlerweile liegt der Schwerpunkt ihrer Arbeit vor allen Dingen darin, die Menschen bei der Wohnungssuche, dem Gang zum Jobcenter und den Einleben in den Ort zu unterstützen. Das Schöne daran ist, dass es mittlerweile die Geflüchteten selber in diese Rolle wachsen. Der 23jährige Moas Sayed Taleb beispielsweise, der im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes für den Verein tätig ist.

Die mittlerweile rund 200 Neu-Elsterwerderaner haben sich mittlerweile ganz gut eingelebt. Erschreckend ist jedoch auch der Hass, der den aktiven vor Ort entgegenschlägt: Sowohl die Vereinsräume als auch junge Geflüchtete wurden wiederholt angegriffen. Um so wichtiger und beeindruckender die unbeirrte Arbeit von Freiraum. Danke!

Mehr zur Initiative: http://www.freiraum-elsterwerda.de/

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