bei Rolls-Royce in Dahlewitz, Bild: Team Baerbock

Die Luftfahrt gilt ja gemeinhin als etwas härterer Brocken in Sachen Klimaschutz. Gerade deshalb habe ich am 13. Juli im Rahmen meiner Sommertour das Forschungszentrum von Rolls-Royce in Dahlewitz besucht. Dort wird unter anderem daran gearbeitet, mit jedem neu entwickelten Triebwerk die Treibhausgas- und Lärmemissionen durch den Flugverkehr zu senken. Solche Forschung benötigen wir, allerdings bleibt nach wie vor das ungelöste Problem, dass die Luftfahrt bis 2050 emissionsfrei sein müsste. Dieser Technologiesprung steht auch in Dahlewitz noch in den Sternen.

Wie wichtig die Rolle ist, die das Forschungszentrum von Rolls-Royce in der Region spielt wird nicht nur durch die 2500 direkten Arbeitsplätze deutlich. Auch Startups siedeln sich in der Region an, das Unternehmen hat eine eigene Kita und Menschen aus über 50 Ländern arbeiten gemeinsam – was auch in Sachen Integration von Flüchtlingen positive Nebeneffekte mit sich bringt.

Schade ist nur, dass der S-Bahn-Anschluss für die 2500 Beschäftigten noch nicht bewerkstelligt wurde – auch wenn es nur um eine zusätzliche Haltestelle ginge und das Betriebsgelände auch vom nächstgelegenen S-Bahnhof Blankenfelde nicht vernünftig mit dem Fahrrad erreichbar ist. Hier besteht dringender Investitionsbedarf!

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.