Ein Boot mit Annalena Baerbock und weiteren Fahrgästen ist auf der unteren Havel zu sehen - Foto: privat

unterwegs auf der unteren Havel - Foto: privat

Annalena Baerbock im Gespräch mit Rocco Buchta (NABU, Mitte) und Mikro Wolff (B90/Die Grünen Sachsen-Anhalt, rechts)

Annalena Baerbock im Gespräch mit Rocco Buchta (NABU, Mitte) und Mikro Wolff (B90/Die Grünen Sachsen-Anhalt, rechts)

Ein Fluss, der wieder frei fließt. Ufer, die von Steinwänden befreit werden, …

Am 31. August war ich mit Rocco Buchta, Flussexperte des NABU und Leiter des Havel-Projekts, per Boot auf der unteren Havel zwischen Strohdene und Havelberg unterwegs. Hier setzt sich der NABU seit Jahren dafür ein, dass die Havel ein lebendiger Fluss wird, der attraktiver Lebensraum für typische Pflanzen und Tiere einer Flussaue ist. Unter der fachkundigen Leitung von Herrn Buchta konnte ich mir ein Bild des großartigen und unterstützenmswerten Projekts machen:

Mit dem Gewässerrandstreifenprojekt „Untere Havelniederung zwischen Pritzerbe und Gnevsdorf“ führt der NABU die größte Flussrenaturierung Mitteleuropas durch. Möglich wird das dank der finanziellen Unterstützung des Bundes sowie der Länder Brandenburg und Sachsen-Anhalt – wobei der Eigenanteil des NABU immerhin 1,6 Millionen Euro beträgt. Ergänzt wird das Projekt durch flankierende Maßnahmen, zu denen unter Zuhilfenahme von EU-Mitteln ebenfalls die Länder Brandenburg und Sachsen-Anhalt beitragen. Außerdem wirbt der NABU hier in erheblichem Umfang weitere Mittel ein.

Gemeinsam auf der unteren Havel unterwegs v.l.n.r.: Annalena Baerbock MdB, Felix Doepner (B90/Grüne Havelland), Mirko Wolff (B90/Grüne Sachsen-Anhalt), Rocco Buchta (NABU), Wolfgang Schröder (Fischerei Schröder)

Gemeinsam auf der unteren Havel unterwegs v.l.n.r.: Annalena Baerbock MdB, Felix Doepner (B90/Grüne Havelland), Mirko Wolff (B90/Grüne Sachsen-Anhalt), Rocco Buchta (NABU), Wolfgang Schröder (Fischerei Schröder)

Die Untere Havel ist ein Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung. In gut einem Jahrzehnt soll die Untere Havel wieder ein lebendiger Fluss sein. Der NABU schließt dazu Altarme wieder an, beseitigt Uferbefestigungen, aktiviert Flutrinnen und begründet Ufer- und Auenwald . Zudem sollen Deichabschnitte zurückgebaut und damit Überflutungsgrünland zum Hochwasserschutz gewonnen werden.

Mehr Informationen finden Sie unter: https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/fluesse/untere-havel/

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