Grüne Partei

08.01.2016

Die Klimakrise ist die größte ökologische Herausforderung unseres Jahrhunderts. Sie verursacht immer mehr Wetterkatastrophen, trocknet Böden aus, verknappt Wasser, tötet tausende Tier- und Pflanzenarten und zerstört unsere Lebensgrundlagen und unsere Gesundheit. Sie verschärft Kriege, befeuert die globale Ungerechtigkeit und zwingt Millionen Menschen, ihre Heimat zu verlassen. Die Weltgemeinschaft hat mit dem Klimaabkommen von Paris eine wichtige Etappe für den Klimaschutz erreicht. Die Botschaft an die Welt ist eindeutig: Raus aus den Fossilen, rein in die Erneuerbaren. Der Ausbau der Atomkraft mit ihrem Risiko, ihren Folgeproblemen und ihren immensen Kosten ist dazu keine Alternative. Der neue Weltklimavertrag setzt gute Ziele. Er bringt die Hoffnung auf eine klimaneutrale Wirtschaft zurück in die Köpfe und Herzen der Menschen, auf eine saubere Wirtschaft und Industrie, die unsere Lebensgrundlagen erhält. Der Vertrag selbst aber überwindet die Klimakrise noch lange nicht. Er muss nun von den nationalen Regierungen umgesetzt werden. Die Arbeit fängt jetzt erst an!

Schülerinnen und Schüler auf der Bühne der Zukunftswerkstatt Klimaschutz

09.10.2015

Wenige Wochen vor der Weltklimakonferenz in Paris lud die Grüne Bundestagsfraktion zur „Zukunftswerkstatt Klimaschutz“ nach Berlin. Ziel der Zukunftswerkstatt war es, sowohl die zentralen Hürden als auch entsprechende Lösungsansätze für mehr Klimaschutz zu erörtern – und das Thema dabei in seiner politischen und gesellschaftlichen Breite zu betrachten. Dadurch wurde eine Diskrepanz deutlich klar: auf der […]

19.06.2015

  Vom 13. – 16. Juni fand im Bundestag die jährliche Veranstaltung „Jugend und Parlament“ statt. 315 Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet, die von Mitgliedern des Bundestages nominiert wurden, stellen in einem Planspiel das parlamentarische Verfahren nach. Die Teilnehmer übernehmen für vier Tage die Rollen von Abgeordneten und simulieren vier Gesetzesinitiativen. Um den Jugendlichen das Hineinversetzen in […]

WIndrad in einem Rapsfeld

08.05.2015

Der heutige Strommarkt setzt völlig falsche Impulse. Der Kraftwerkspark ist alt, klimaschädlich und unflexibel. Neben einer Novelle des KWK-Gesetzes und einer echten Reform des CO2-Emissionshandels wollen wir ein neues, grünes und flexibles Strommarktdesign. Unser Grünes Positionspapier zeigt den Weg in eine effiziente und CO2-arme Energiewelt auf: Der ökologische Flexibilitätsmarkt bewertet nicht nur die erzeugte Strommenge in Kilowattstunden sondern deren Klimafreundlichkeit ebenso wie die verlässliche Bereitstellung sowie regionale Erzeugung. Zudem wollen wir Anreize dafür schaffen, Strom dann abzurufen, wenn er im Überfluss verfügbar ist.
Lesen Sie hier das gesamte Positionspapier.