Klimaschutz

Steigende Meeresspiegel, Überflutungen, Dürren und die Zunahme von Wetterextremen. All diese wissenschaftlichen Beschreibungen der Klimakrise nehmen immer mehr Gestalt an und werden für die Menschen spürbarer. Die Klimakrise ist nichts Abstraktes, er ist real und wird in seinem Ausmaß immer gefährlicher.

Mit dem Übereinkommen von Paris von 2015 haben 195 Staaten ein Klimaschutz-Nachfolgeabkommen zum Kyoto-Protokoll verhandelt. Dieses ist zwar nicht perfekt, lässt mich jedoch optimistischer als zuvor in die Zukunft blicken. Denn zum einen wurde darin festgehalten, sich darum zu bemühen, dass „der Anstieg der durchschnittlichen Erdtemperatur deutlich unter 2 °C über dem vorindustriellen Niveau gehalten wird und Anstrengungen unternommen werden, um den Temperaturanstieg auf 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen“.

Doch noch immer gilt: Alle Länder müssen einen fairen und gerechten Beitrag zum Klimaschutz leisten, denn die bisherigen Ziele, die sich die Staaten individuell gesetzt haben, reichen in der Summe bei weitem nicht aus, um die Erderwärmung auf deutlich unter 2° zu halten. Meine Aufgabe sehe ich darin, der Bundesregierung ihre Verantwortung klar zu machen. Denn in vielen Bereichen ist die Bundesrepublik kein Vorreiter mehr.

Als Energiewendeland muss sich die Bundesregierung endlich wieder dafür einsetzen, dass Deutschland und die Europäische Union aus der Klimakrise herauskommen und der Umstieg auf eine CO2-neutrale Gesellschaft gelingt. Konkret heißt das, dass wir den Treibhausgasausstoß auf ein Minimum reduzieren, die Erneuerbaren umfangreich ausbauen und weniger Energie verbrauchen.

Lesen Sie im Folgenden die aktuellsten Berichte, Pressemitteilungen und Initiativen rund um das Thema Klimaschutz.

27.05.2014

Zu den Äußerungen von Ralf Christoffers anlässlich der Besetzung der Bundesparteizentrale der Linken durch Greenpeace, die gegen die neuen Tagebaupläne von rot-rot in Brandenburg protestieren, sage ich, es ist absolut hanebüchen als Wirtschaftsminister zu argumentieren, mit dem geplanten Beschluss zur Erweiterung des Tagebaus Welzow-Süd II setze Brandenburg nur eine Entscheidung um, die schon zu DDR-Zeiten […]

27.05.2014

Gemeinsam mit der GRÜNEN Bundestagsfraktion habe ich die aktuelle Diskussion um den schwachen Emissionshandel, das Energiewende-Paradoxon und den jüngsten IPCC-Bericht zum Anlass genommen, um neue und weitergehende Instrumente für den Klimaschutz im Energiesektor zu diskutieren. Denn derzeit bestimmt die Differenz zwischen Gas- und Kohlepreis die CO2-Emission der Stromerzeugung in Deutschland und nicht der Emissionshandel.

09.05.2014

Zu der heute von Greenpeace veröffentlichten Studie „Kostenrisiken für die Gesellschaft durch den deutschen Braunkohletagebau“ sage ich als Sprecherin für Klimapolitik der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bundestag: Die Studie zeigt, dass die derzeit als so kostengünstig gepriesene Braunkohle enorme Folgekosten hat und diese nur zu kleinem Teil verursachergerecht getragen werden.

Braunkohlekraftwerk Jänschwalde.

02.05.2014

Die Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat eine Studie zu den Quecksilberemissionen aus Kohlekraftwerken in Deutschland in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse heute veröffentlicht wurden. Die Studie beleuchtet die vielen Umweltgefahren und -belastungen, die von Quecksilber ausgehen und zeigt auch, dass die deutschen und europäischen Emissionsgrenzwerte dringend überprüft und verschärft werden müssen. Würde man die US-amerikanischen Grenzwerte anwenden, müssten derzeit 50 Kraftwerke vom Netz genommen werden. Spannend für Brandenburg ist auch, dass Jänschwalde bundesweit am meisten Quecksilber ausstößt.

28.04.2014

Bündnisgrüne für einen mittelfristigen Braunkohleausstieg Brandenburger Bündnisgrüne unterstützten den Protest der Lausitzer Initiativen und der Einwohner in den von der Kohle bedrohten Orte auf einer Mahnwache vor der Cottbusser Messehalle. Auf der heutigen Sitzung des Braunkohlenausschuss steht eine Empfehlung des Gremiums zur Genehmigung des umstrittenen Braunkohleplans für den neuen Tagebau Welzow Süd II zur Debatte. […]