Klimadokumente

15.12.2015

Umweltministerin Barbara Hendricks hat einen Kohleausstieg in den nächsten zweieinhalb Jahrzehnten angekündigt. Doch wie so vieles – man denke nur an das Klimaschutz Aktionsprogramm, das wie unsere Große Anfrage zeigt, eher Schein als Sein war – wird auch diesen hehren Worten wohl wenig Konkretes folgen. Aber muss das denn so sein? Nicht, wenn den politischen Versprechen die richtigen Instrumente folgen.

Gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) haben wir grüne Bundestagsfraktion daher gemeinsam ein wirksames Instrument präsentiert: CO2-Grenzwerte für Kohlekraftwerke. Ein Kohleausstieg ist damit innerhalb der nächsten 20 Jahre planungssicher und kosteneffizient möglich.

Schriftzug "#COP21 Klimajahr 2015"

23.11.2015

im Juni 2015 sorgte Papst Franziskus mit seiner Enzyklika „Laudato Si“ für Aufsehen. Denn diese Enzyklika ist ein eindringlicher Aufruf zum Kampf gegen die Klimakrise. Sie stärkt Umweltschützerinnen und Umweltschützern den Rücken und nimmt Politik und Wirtschaft in die Pflicht. In deutlichen Worten mahnt Papst Franziskus zur Abkehr von einer ausbeuterischen Wirtschaftsweise, die unsere natürlichen Lebensgrundlagen zerstört […]

02.11.2015

Den finalen Beschluss der 196 Teilnehmenden Parteien der COP21 finden Sie hier. Dazu ist zu sagen, dass der Beschluss bisher rechtlich unverbindlich ist. Das Pariser Klimaabkommen jedoch ist als völkerrechtlich verbindlicher Vertrag gestaltet und findet sich im Annex der COP21-Entscheidung (im Dokument ab Seite 21). Diesem Abkommen können Staaten ab dem 22. April 2015 offiziell […]

02.11.2015

Die Europäische Union hat bereits im März 2015 ihre Intended Nationally Determined Contributions (INDCs) an das UNFCCC-Sekretariat übermittelt. INDCs sind die „angestrebten nationalen Beiträge“ von Nationalstaaten, die diese auf Grund ihrer eigenen nationalen Umstände, Möglichkeiten und Prioritäten erstellt haben. Ziel der INDCs ist es, dass Staaten ihre eigenen Bemühungen zu einer Reduzierung des Treibhausgasausstoßes und damit der […]

13.07.2015

Der Weltklimarat (IPCC) hat in seinem neuen Report deutlich gemacht: Wenn jetzt nicht gehandelt wird, ist es zu spät.

Treffen die pessimistischsten Berechnungen der Wissenschaftler zu, steigt der Meeresspiegel bis zum Ende des Jahrhunderts um 82 Zentimeter an. Die Regierung der Malediven hatte schon vor vier Jahren eindringlich mit einer Sitzung darauf aufmerksam gemacht, was ein unbegrenzter Anstieg des Meeresspiegels bedeuten könnte: Sie tagten unter Wasser. Die Landgebiete der Malediven erheben sich größtenteils nicht mehr als einen Meter aus dem Meer.
Hier erfahren Sie alles zum 5. Sachstandsbericht des IPCC.