Klimadokumente

20.06.2015

„Das Schlussdokument der 20. Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention (COP 20) mit dem Titel „Lima Call for Climate Action“ ist kein Weckruf, sondern ein Alarmzeichen für einen mauen multilateralen Klimaprozess, der unter politischer Taubheit leidet sowie arme und gefährdete Gemeinschaften mit den Auswirkungen des Klimawandels allein lässt“, so urteilt die Heinrich-Böll Stiftung über die Beschlüsse von Lima Ende […]

27.05.2015

Das Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (Klimarahmenkonvention, United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC) hat das Ziel, eine gefährliche anthropogene Störung des Klimasystems zu verhindern und die globale Erwärmung zu verlangsamen sowie ihre Folgen zu mildern. Das Abkommen wurde am 9. Mai 1992 in New York City verabschiedet und trat am 21. März 1994 in Kraft. Die 194 Vertragsstaaten der Konvention treffen sich jährlich zum „Weltklimagipfel“ […]

27.05.2015

Das „Protokoll von Kyoto zum Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen“ ist ein Zusatzprotokoll zur Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (→ UNFCCC). Es wurde am 11. Dezember 1997 auf der Vertragsstaatenkonferenz COP3 beschlossen und trat am 16. Februar 2005 in Kraft. Das Abkommen legt erstmals völkerrechtlich verbindliche Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen in den Industrieländern fest, welche die hauptsächliche Ursache der globalen Erwärmung sind. Bis heute haben […]

14.04.2015

Als Beitrag zum internationalen Klimaschutz hat sich Deutschland dazu verpflichtet, seine CO2-Emissionen bis 2020 gegenüber 1990 um 40 Prozent zu reduzieren. Im Lichte des G7-Gipfels in Elmau im Juni und des Klimagipfels in Paris im Dezember diesen Jahres hat mittlerweile auch die schwarzrote Bundesregierung eingesehen, dass es kein einfaches „Weiter-so“ geben kann, wenn man das selbstgesteckte Klimaschutzziel erreichen will. Nach knapp 25 Jahren sind wir erst bei 27 Prozent Emissionsreduktion, wobei der größte Teil auf dem Niedergang der DDR-Wirtschaft basiert. In den verbleibenden fünf Jahren müssen wir unsere klimapolitischen Anstrengungen also mehr als verdoppeln. Dies wird nur gelingen, wenn alle Sektoren – insbesondere der Stromerzeugungssektor, aus dem ein Großteil der klimaschädlichen Emissionen stammen – ihren Beitrag leisten.

13.02.2015

Wenn es die Bundesregierung nicht macht, müssen wir eben ran: Schon 2013 hat unsere Bundestagsfraktion den Entwurf eines Klimaschutzgesetzes vorgelegt. Denn. Deutschland muss bis zum Jahr 2020 seine Treibhausgasemissionen um 40 Prozent reduzieren, doch in den Jahren 2012 und 2013 sind die nationalen Treibhausgasemissionen gestiegen statt gesunken. Ohne weitere Klimaschutzmaßnahmen wird das Ziel von 40 Prozent sicher verfehlt – aktuell um mindestens 10,7 Prozentpunkte.