Kohle

Die Kohleverbrennung ist einer der größten CO2-Emittenten in Deutschland. Europaweit verbrennt Deutschland für seine Stromerzeugung mehr Kohle als jedes andere Land, sieben der zehn dreckigsten Kohlekraftwerke Europas sind nach wie vor bei uns, darunter die Brandenburger Kraftwerke Jänschwalde und Schwarze Pumpe. Das muss sich nicht nur aus Gründen des Klimaschutzes ändern. Deshalb setze ich mich mit zahlreichen Initiativen für einen festgelegten Abschaltplan, für ein vorgezogenes Enddatum der Kohleverstromung und einen Strukturwandel der Reviere hin zu Erneuerbare-Energien-Regionen ein.

Den Kohleausstieg einleiten, den Strukturwandel aktiv gestalten

Durch die Verbrennung von Kohle werden große Mengen an CO2 freigesetzt. So heizen wir das Klima auf. ©Kohleatlas, BUND/Heinrich-Böll-Stiftung

Durch die Verbrennung von Kohle werden große Mengen an CO2 freigesetzt. So heizen wir das Klima auf.

Die Kohlekommission hat einen „Fahrplan für den Kohleausstieg“ vorgelegt. Dieser muss nun vollständig umgesetzt werden. Das bedeutet für die Braunkohleregionen, insbesondere die Lausitz, jetzt Alternativen auf den Weg zu bringen. Dazu gehören die Förderung von Weiterentwicklungspotenzialen, schnelleres Internet und eine bessere Verkehrsanbindung. Nur so kann es gelingen, die Betroffenen in den Regionen rechtzeitig mitzunehmen für die Zeit nach der Kohle. Erst dann zu handeln, wenn die Tagebaue stillgelegt werden, ist zu spät.

Lesen Sie im Folgenden die aktuellsten Berichte, Pressemitteilungen und Initiativen rund um das Thema Kohle.

22.03.2017

Zur Studie „Boom and Bust“ der Organisationen Sierra Club und Greenpeace, wonach der Bau von Kohlekraftwerken weltweit zurückgeht, erklärt Annalena Baerbock, Sprecherin für Klimapolitik der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Abgeordnete aus Brandenburg: „Weniger Kohle ist mehr Klimaschutz. Dass der Bau von Kohlekraftwerken weltweit zurückgeht, beweist, dass das Pariser Klimaabkommen erste Wirkungen zeigt. Jetzt […]

08.03.2017

Zur heutigen Ablehnung des Antrags „Rückstellungen für Braunkohlefolgekosten sicherstellen“ im Ausschuss für Wirtschaft und Energie erklärt Annalena Baerbock, Abgeordnete aus Brandenburg und Sprecherin für Klimapolitik der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: „Mit unserem heutigen Antrag wollten wir sicherstellen, dass die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler nicht auf den Kosten für die Rekultivierung der ehemaligen Braunkohletagebaue sitzen bleiben. […]

Tagebau Welzow Süd, Bild: J.H.Janßen/wikipedia, CC-by -sa 3.0

28.02.2017

Die Brandenburger Bündnisgrünen begrüßen die heutige Zustimmung des Kabinetts zum Bund-Länder-Entwurf für das sechste Verwaltungsabkommen zur Braunkohlesanierung, warnen aber gleichzeitig davor, mit dem Aufschluss neuer Tagebaue das Problem damit noch weiter in die Zukunft zu verlängern.

Schaufel eines Kohlebaggers

15.02.2017

Antrag der Abgeordneten Annalena Baerbock, Oliver Krischer, Bärbel Höhn, Sylvia Kotting-Uhl, Christian Kühn (Tübingen), Steffi Lemke, Peter Meiwald, Dr. Julia Verlinden, Harald Ebner, Matthias Gastel, Stephan Kühn (Dresden), Nicole Maisch, Friedrich Ostendorff, Markus Tressel, Dr. Valerie Wilms und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rückstellungen für Braunkohlefolgekosten sicherstellen (→ pdf) Der Bundestag wolle beschließen: I. Der […]