Kohle

Die Kohleverbrennung ist einer der größten CO2-Emittenten in Deutschland. Europaweit verbrennt Deutschland für seine Stromerzeugung mehr Kohle als jedes andere Land, sieben der zehn dreckigsten Kohlekraftwerke Europas sind nach wie vor bei uns, darunter die Brandenburger Kraftwerke Jänschwalde und Schwarze Pumpe. Das muss sich nicht nur aus Gründen des Klimaschutzes ändern. Deshalb setze ich mich mit zahlreichen Initiativen für einen festgelegten Abschaltplan, für ein vorgezogenes Enddatum der Kohleverstromung und einen Strukturwandel der Reviere hin zu Erneuerbare-Energien-Regionen ein.

Den Kohleausstieg einleiten, den Strukturwandel aktiv gestalten

Durch die Verbrennung von Kohle werden große Mengen an CO2 freigesetzt. So heizen wir das Klima auf. ©Kohleatlas, BUND/Heinrich-Böll-Stiftung

Durch die Verbrennung von Kohle werden große Mengen an CO2 freigesetzt. So heizen wir das Klima auf.

Die Kohlekommission hat einen „Fahrplan für den Kohleausstieg“ vorgelegt. Dieser muss nun vollständig umgesetzt werden. Das bedeutet für die Braunkohleregionen, insbesondere die Lausitz, jetzt Alternativen auf den Weg zu bringen. Dazu gehören die Förderung von Weiterentwicklungspotenzialen, schnelleres Internet und eine bessere Verkehrsanbindung. Nur so kann es gelingen, die Betroffenen in den Regionen rechtzeitig mitzunehmen für die Zeit nach der Kohle. Erst dann zu handeln, wenn die Tagebaue stillgelegt werden, ist zu spät.

Lesen Sie im Folgenden die aktuellsten Berichte, Pressemitteilungen und Initiativen rund um das Thema Kohle.

Schaufel eines Kohlebaggers

01.08.2018

Am 6. Juni 2018 hat das Bundeskabinett nach mehrmaligem Verschieben das Mandat für die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ (Kohlekommission) verabschiedet. Nach Auffassung der Fragesteller ist das Mandat der Kohlekommission nicht ausreichend. Die klimapolitisch entscheidende Frage der raschen Abschaltung von Kohlekraftwerkskapazitäten vor 2020 wird ausgeklammert. Ebenso fehlt ein vertrauensbildendes Moratorium für den Bau neuer Kohlekraftwerke […]

von Dürre ausgetrockneter Boden, einige Grashalme

31.07.2018

Brennende Wälder, verdorrte Felder, Ernte-Einbußen:Die Hitze-Rekorde stehen im Zusammenhang mit der globalen Erwärmung durch CO2. Ein Plädoyer für einen Klimarealismus. Dieser Gastbeitrag von Annalena Baerbock erschien am 29.07.2018 unter anderm im Kölner Stadtanzeiger, in der Frankfurter Rundschau und in der Berliner Zeitung. Ich komme aus Schweden zurück, wo die Wälder in einem ungekannten Ausmaß brennen. Zurück […]

06.06.2018

zur Einsetzung der Kohlekommission erklärt Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Das Mandat der Kohlekommission reicht vorne und hinten nicht. Die Kommission hat jetzt die schwere Aufgabe, über dieses Mandat hinauszuwachsen. Weder für das Klima noch die Betroffenen in den Regionen können wir uns eine Hängepartie leisten. Wir brauchen Perspektiven für die Beschäftigten und […]

Schaufel eines Kohlebaggers

01.06.2018

Mit dem am 14. November 2016 im Bundeskabinett beschlossenen Klimaschutzplan 2050 hat die Bundesregierung den vom Strukturwandel betroffenen Braunkohleregionen Unterstützung zugesagt: „Es muss vor allem gelingen, in den betroffenen Regionen konkrete Zukunftsperspektiven zu eröffnen, bevor konkrete Entscheidungen für den schrittweisen Rückzug aus der Braunkohlenwirtschaft erfolgen können. Dafür brauchen wir eine regional- und industriepolitische Strategie, die […]

Schaufel eines Kohlebaggers

19.04.2018

Für die Strukturwandelkommission ist die Entscheidung, wie viele Kohlekraftwerke wann vom Netz gehen, nicht Inhalt, sondern Voraussetzung ihrer Arbeit. Um das Vertrauen der betroffenen Regionen zu bekommen, muss es ein Moratorium für den Neubau von Kohlekraftwerken geben – mein Gastbeitrag auf klimaretter.info am 19.04.2018 Es bereitet einem schon fast physische Schmerzen mitansehen zu müssen, wie […]